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Handball-Erfahrung zu Hauf
Oldtimer, so nennt sich der 1991 auf Initiative von «Zar» gegründete Club der ehemaliger Pfadi-Erstteamler.
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Handball-Erfahrung zu Hauf

Oldtimer, so nennt sich der 1991 auf Initiative von «Zar» gegründete Club der ehemaliger Pfadi-Erstteamler, die ab Pensionsalter automatisch mit dabei sind. Seither treffen sich die jung gebliebenen Handballer aller Altersklassen regelmässig. Über viele Jahre hinweg war Jörg «Bär» Benz ihr aktiver Vorsitzender und organisierte manch ein Treffen.

Nun, am 4. November 2011 war es wieder soweit. Walter «Lama» Kühne, der heutige Obmann der Oldtimer, lud zum jährlichen Treffen nach Winterthur ins Bloom ein. Sie kamen zahlreich, die «Stars» aus früheren Jahren und sie freuten sich über die Begegnungen untereinander. «Salü Gmüetli», «jä lueg da, dä Chrusel», «säg mir din Namä, aha, du bisch dä Kako», «Schuggi, wiä gaht's dir?», «hoi Bär, schön bisch derby», «näi, äh... klar, d'Röhre», «hä, dä Igel, scho lang nümm gseh», «Chatz? Äh nei Chätzli, stimmt's?» - tönte es beim Begrüssungs-Apéro. Bald herrschte eine lockere Stimmung unter den aus Winterthur, Andelfingen, Rafz, Zumikon, Frenkendorf BL, Gossau SG und sogar aus Thônex GE angereisten Oldtimern.

«Weisst du, das früher war richtiger Handball.» Natürlich, die älteren unter den Oldtimern sind besonders eingefleischte Feldhandballer. Voller Stolz erzählen sie von ihren Grosstaten, wie sie 1946 im Schneetreiben in Basel den Aufstieg in die höchste Spielklasse schafften. Oder vom erstmaligen Gewinn des Schweizer Cups. Und «Edi», der Trainer in den 60er Jahren, erinnert sich noch ganz genau an die Zeiten anfangs der 70er Jahre und an einen gewissen Irislav Dolenec. «Das war der ersten richtige Handball-Trainer in der Schweiz», meint er. Dabei hat «Edi» Leutenegger eigentlich schon viel früher hervorragende Arbeit als gewiefter Trainer im Verein geleistet. Nicht von ungefähr also nennen sie ihn vielfach nur «Trainer».

Die in der neueren Zeit engagiert gewesenen Pfader wie «Puma», «Zwirbel», «Riemä» oder «Rapid» staunen. Doch sie stehen in Sachen Geschichten den älteren Pfadern in nichts nach. Erlebnisse aus der altehrwürdigen Reithalle oder von Reisen in ferne Länder zu Europacupspielen, sie liefern genauso viel Gesprächsstoff.

Da hat es der Gastreferent Urs Stanger, Chef der Sportredaktion des Landbote, nicht ganz einfach mit weiteren Geschichten rund um seine Erlebnisse mit und über Pfadi zu berichten. Routiniert schafft er es dennoch, die Zuhörenden mit seinen interessanten Ausführungen zu begeistern. Aus seinen Worten dringt die Vorliebe für den Handballsport jedenfalls deutlich durch.

Nach dem ausgezeichneten Mittagessen mit allem drum und dran und der irgendwann erfolgten offiziellen Verabschiedung durch «Lama», löste sich die wirklich gemütliche Runde im Laufe des Nachmittags wieder auf. Nicht ohne das Versprechen der Teilnehmenden, auch beim nächsten Oldtimer-Anlass mit dabei zu sein - und künftig vermehrt ein Pfadi-Heimspiel zu besuchen.

Nächster Oldtimer-Anlass: Freitag, 2. November 2012.

Fotogalerie: Oldtimer-Jahrestreffen im Bloom, Winterthur

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"Die Bandeure" auf Achse für Pfadi
Ein Pfadi Heimspiel wird mit vielerlei Werbeträgern angekündigt, auch mit Werbebanden an peripheren Standorten in Winterthur.
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«Die Bandeure» auf Achse für Pfadi

Zeitungsinserat, Matchprogramm, Homepage, Newsletter und Werbebande sind die prioritär eingesetzten Werbeträger für die Eigenwerbung zu den Pfadi-Heimspielen. Die Stadt Winterthur stellt den Vereinen einige Plätze, die von der Strasse her gut einsehbar sind, für das Anbringen von Werbebanden zur Verfügung - natürlich gegen entsprechendes Entgelt. Dieses Angebot nutzt Pfadi mit jetzt noch insgesamt acht Bandenplätzen, da am Standort Lindstrasse/Spitalbrücke die dort am Geländer angebrachte Blache kürzlich auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist.

Nach einem genauen Ablaufplan befestigt die routinierte Montage-Equipe die grossen Werbeblachen mit den Informationen zum kommenden Match an den definierten Orten. Doch bevor diese Arbeit in Angriff genommen werden kann, müssen entsprechende Vorbereitungen getroffen werden. Walter Kühne, der Chef der «Bandeure», hat längst vor dem Meisterschaftsstart seine zwölfköpfige und freiwillig wirkende Equipe zusammengetrommelt und ihnen einen präzisen Einsatzplan zukommen lassen. Danach werden die verschiedenen Arbeiten jeweils erledigt.

Vorbereitung, Dienstag, ab 09.00 Uhr
Treffpunkt bei Hanspi Jucker Sanitär - Spenglerei in Winterthur. Im Werkstattgebäude trocknen René Philippin und Walter Kühne die noch etwas feuchten Plastikbanden auf einem langen, bestens geeigneten Tisch zuerst ab. Anschliessend werden die Informationsschilder - ein ausgeklügeltes System mit vorbeschrifteten und selbsthaftenden Plastikteilen - angebracht und die fertigen Banden im Lager deponiert. Nach gut einer Stunde ist dieser erste Schritt erledigt und es geht zum verdienten Kaffee und Gipfeli ins nahegelegene Gasthaus.

Aushang, Donnerstag, ab 09.00 Uhr
Treffpunkt wieder bei Jucker's Sanitär - Spenglerei. Im Materialraum warten die vorbereiteten Blachen auf ihren Einsatz. Mit dem Privatauto gehen zwei «Bandeure» damit auf Reisen zum ersten und allen übrigen Standorten.

09.10 Uhr: Seuzacherstrasse beim Zentrum Rosenberg. Einfache Montage am Gartenzaun.
09.20 Uhr: Wülflingen Härti bei der Tankstelle. Blache am Maschendrahtzaun mit Bindern montiert.
09.40 Uhr: Töss Auwiesenstrasse. Montage am Zaun der Firma Rieter. «Der beste Standort», kommentierten die beiden «Bandeure» Kurt Scheim und Kurt Wolfensberger.
09.50 Uhr: Bahnhof bei der Chässtube. Mit Kletterkünsten, echt schwierig hier zu montieren.
10.00 Uhr: Breiteplatz am Zaun. Schön straff gezogen, tiptop gelöst.
10.10 Uhr: Seen, Bushaltestelle vis-à-vis Zentrum. Da geht es locker und wirkt ideal.
10.30 Uhr: Oberi beim Bahnhof. Quer über den Riedbach am Geländer montiert.
10.40 Uhr: St. Gallerstrasse, grosse Kreuzung bei Maag Recycling am Holzzaun befestigt. Im Hintergrund wirken weitere Plakate.

Das war's. Nun geht es zurück ins Materiallager und anschliessend kurz zum wohlverdienten Apéro. Insgesamt sind die «Bandeure» für die Montage also fast zwei Stunden unterwegs.

Rückschub, Samstag, ab 09.00 Uhr
Natürlich muss nach dem Match alles wieder abgebaut werden. An diesem Wochenende sind Kurt Scheim und René Philippin mit dieser Aufgabe betraut und erledigen den Rückbau im Nu.

Schon bald geht das ganze Prozedere wieder von vorne los, zu jedem Heimspiel, bei jedem Wetter. «Es macht Spass und so kann ich dem rührigen Verein Pfadi Winterthur auch etwas zurückgeben», meint ein sichtlich gut gelaunter Kurt Scheim - bestimmt stellvertretend für alle Helfer.

Pfadi Winterthur ist stolz auf seine Helfer! Herzlichen Dank an: Fredy Bachmann, Jörg Benz (bis vor Kurzem noch aktiv dabei), Karl Briner, Walter Kühne, Adrian Misteli, René Philippin, Peter Rubin, Kurt Scheim, Werner Stiefel, Jürg Weilenmann, Hansruedi Wegmann, Kurt Wolfensberger.

Fotogalerie: Stets auf Achse für die Pfadi-Heimspiele

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Das Team präsentiert sich
Es ist zur beliebten Tradition geworden: Die Teampräsentation 2011/2012 fand erneut im Casino Winterthur statt.
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Das Team präsentiert sich

Pfadi's erste Mannschaft und ihr Umfeld war auch dieses Jahr zu Gast im Casinotheater Winterthur. Auf der sonst den Schauspielern vorbehaltenen Bühne zeigte sich die Pfadi Truppe im neuen schmucken Dress der Saison 2011/2012. Bei bester Laune präsentierten sich auch die beiden Moderatoren Felix Blumer und Ruedi Kern. Witzig führten sie durch das Programm und liessen selbst bei kleineren «Zwischenfällen» ihre Klasse aufblitzen - obwohl ihnen kein Souffleur zur Seite stand. Eben echte «Bühnenkünstler» die sich nie aus der Ruhe bringen lassen. Gut drauf war auch die Mannschaft. Gleich zu Beginn eine Überraschung: Wo waren die Jungs? Nur der neue Mann, Philipp Reuter sass ganz alleine da? Das Rätsel löste sich bald, nach und nach kamen die Spieler einzeln auf die Bühne und holten sich so, jeder für sich, den verdienten Sonderapplaus. «Das erlebst du in einem Spiel nie!», sagte einer von ihnen verschmitzt lächelnd.

Nebst den verheissungsvollen Aussagen der Spieler gab es natürlich noch die Statements der Offiziellen. Die Trainer Adrian Brüngger und Edi Wickli schilderten die Ausgangslage aus ihrer Sicht. Beide sind sehr zuversichtlich, liessen sich jedoch punkto Rangierung nicht festnageln. «Wir werden unser bestes geben und am Schluss sehen wo wir landen.» Auch Präsident Meinrad Landolt äusserte sich freudig zur aktuellen Situation. Er betonte vor allem die Gewinnung neuer Sponsoren wie Bank Linth und Alpiq. Das lässt den Chef zuversichtlich ins neue Vereinsjahr blicken. Seine sportliche Truppe hat mit dem letztjährigen Abschneiden eine gute Basis gelegt und für zusätzliche Motivation im Vorstand gesorgt.

So erfuhren die Pfadi-Gäste eine ganze Menge an Interessantem rund um die Mannschaft. Jedenfalls reichte die Zeit beim anschliessenden Apéro, der von Sanitas Troesch AG gesponsert wurde, fast nicht aus um alle offen gebliebenen Fragen mit den Spielern zu diskutieren. Kaum waren die durstigen Kehlen leicht befeuchtet, rief der Verein zu seiner 64. Generalversammlung. Damit fand ein toller Anlass seinen Abschluss. Wir freuen uns auf ein nächstes Mal.

Fotogalerie NLA: Offizielle Teampräsentation 2011/2012

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Spass beim Krafttraining
Auf Grundübungen setzen und gezielt stärker werden. Krafttraining als verletzungsvorbeugende Massnahme betrachten.
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Spass beim Krafttraining

«Komm Kraudi, jetzt Kniebeugen», tönt es im Fitness Banane. Und weiter: «Schön schulterbreit stehen, Zehen leicht nach aussen, so eine V-Stellung, beide Füsse auf derselben Höhe und Kopf gerade aus. Achtung darauf achten, dass der Rücken bei der Bewegung nach unten gerade bleibt - ja gut so -. halt das Gewicht hauptsächlich auf der Ferse.» Trainer Adi Brüngger treibt seinen Assistenztrainer so richtig an. Und er macht voll mit. Das gilt auch für alle anderen die an ihren Geräten Gewichte stossen, heben, ziehen, drücken, stemmen.

Obwohl... zwischendurch tönt aus einer Ecke leicht säuerlich ein Schimpfwort - weil es eben nicht ganz geklappt hat. Dann wiederum treibt ein motivierender Spruch den Trainingspartner zur Erbringung von Höchstleistungen . Als Aussenstehender schier unglaublich - doch das Training macht dem Team ganz allgemein Spass.

«So, jetzt geht es noch wie versprochen in die Halle zum Balltraining», mahnt der Trainer seine Spieler. Die Jungs verlassen schweisstriefenden die feuchtwarmen Räume der Banane und machen sich auf den Weg in die Eulachhalle. Sie wissen, bald dürfen sie in die verdienten Ferien verreisen. Jedoch nicht ohne das ausgedruckte Spezialprogramm. Weil: Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sie wachsen während der Regenerationsphase.

So hat Adrian Brüngger über die Ferienzeit für jeden Spieler ein individuelles Programm zusammengestellt. In der ersten Trainingswoche am 19. Juli wird dann beim Testing überprüft, ob das Individualtraining auch sauber von jedem Kadermitglied durchgezogen wurde. Ansonsten drohen ungeliebte Zusatztrainings mit Laufen und Kraft. Wer will das schon... «Kein Zweifel, die Jungs werden gut arbeiten».

Zum Abschluss ruft ihnen der Trainer noch freudig zu: «Geniesst eure Ferien, die habt ihr euch mit einer tollen Saison redlich verdient! Ich freue mich schon jetzt auf ein weiteres Jahr und darauf, erneut Fortschritte mit euch zusammen zu erzielen!

Fotogalerie Krafttraining im Fitness Park Banane

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Die «Pfadi-Bank»
Die «Pfadi-Bank» ist grösser geworden - haben Sie es bemerkt? Bloss, wer hält sich da in der sogenannten Coaching- zone auf und weshalb?
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Die «Pfadi-Bank»

Wie viele Personen in der sogenannt technischen Zone (Coachingzone) zugelassen sind, legten die Bestimmungen im Reglement fest. Maximal dürfen bei einem Spiel 14 Spieler und 4 Offizielle auf der Auswechselbank Platz nehmen. Eine Person ist als Mannschaftsverantwortlicher zu bezeichnen und nur diese Person ist berechtigt, Zeitnehmer/Sekretär und eventuell die Schiedsrichter anzusprechen (Anmerkung: Achten Sie bei einem nächsten Spiel mal genau darauf!). In Übereinstimmung mit den Vorschriften müssen alle Personen vor Spielbeginn namentlich bezeichnet werden. Ausserdem dürfen die Mannschaftsoffiziellen nicht die selbe Farbe wie die gegnerische Mannschaft tragen. Also alles ist ganz exakt vorgegeben.

Bei Pfadi heissen die auf der Auswechselbank sitzenden «Offiziellen» Adrian Brüngger, Edi Wickli, Robert Kieslich und abwechslungsweise Caroline Oschwald, Marcel Huber oder Marcel Hediger. Die Aufgaben des Trainers und der Spieler sind für das Publikum noch relativ einfach festzustellen. Doch was machen die weiteren «Bankdrücker» während eines Spiels? Von weither ist da zu erkennen, dass sie irgendetwas fleissig notieren, manchmal die Hände verwerfen oder gar verzweifelt ins Spielfeld rufen.

Adrian Brüngger, der Cheftrainer, ist während der gesamten Spieldauer für den Einsatz seiner Feldspieler zuständig. Er gibt die taktischen Massnahmen vor, entscheidet über die Einberufung eines Time-out und bestimmt die Ansprache in der Halbzeitpause. Sein Wort zählt. Denn er gilt auch als Kontaktperson gegenüber den Verantwortlichen am Zeitnehmertisch. «Als Trainer darfst du also alleine schon deswegen nie sprachlos werden».

Edi Wickli, der Torhüter-Trainer, entscheidet über den Einsatz der beiden Torhüter. Er bestimmt auch wann ein Wechsel vorgenommen wird. Edi Wickli schreibt alles akribisch genau in sein Rapportbuch auf, beispielsweise wo die gegnerischen Spieler ihre Würfe platzieren und wo sie sein Goalie hält oder auch mal rein lassen muss. Diese Statistiken bespricht er oft schon während und natürlich nach jedem Spiel mit seinen Torhütern. Es sind wichtige Informationen die jeweils im Training zur Verbesserung der eigenen Leistung und gleichzeitig zur Einstellung auf den nächsten Gegner herangezogen werden. «Das mache ich schon seit vielen Jahren so und es hat sich bestens bewährt die Form und Stabilität der Torhüter zu festigen und zu steigern».

Robert Kieslich, der Mannschafts-Betreuer, ist das Pendant zu Edi Wickli für die Spieler. Genau Buch zu führen über die Torschüsse, das Verhalten im Angriff usw. ist die eine Seite. Die andere Aufgabe ist sehr anspruchsvoll, denn da heisst es in die Spieler «hineinhorchen», deren Gefühlslage eruieren, sie zu loben und bei «Tiefschlägen» aufzumuntern. Während eines Spiels oft ein schwieriges Unterfangen, denn er muss den Trainer laufend über seine statistischen Ergebnisse orientieren, damit die richtigen Schlüsse gezogen werden können. «Manchmal ist es ganz interessant festzustellen wie der subjektive Eindruck über einen Spieler überhaupt nicht mit der objektiven Statistik übereinstimmt».

Caroline Oschwald, Marcel Huber oder Marcel Hediger, die Physiotherapeuten, wechseln sich regelmässig bei den Spielen ab. Die medizinische Pflege der Spieler ist äussert wichtig und trägt wesentlich zum Erfolg bei. Bleibt ein Spieler am Boden liegen, müssen die Physiotherapeuten das Handzeichen der Schiedsrichter abwarten und dürfen erst dann auf das Feld laufen. «Nicht nur diese Aufgabe ist interessant. Wir erleben die Spieler bei individuellen 'Bobos' viel intensiver und können mit unseren gezielten Massnahmen zu einer raschen Gesundung beitragen».

Übrigens: alle auf der Bank sitzenden Personen werden im Spielprotokoll eingetragen. Genauso wie die Spieler, kassieren sie bei ungebührlichem Verhalten Verwarnungen oder Strafen. Trifft es einen Offiziellen, so hat ein durch den Verantwortlichen zu bestimmender Spieler dessen Strafe abzusitzen.

Als Zuschauer und Fan achtet man vorwiegend auf das Spiel und sieht kaum was da auf der Bank und drum herum so alles «abgeht». Unser Fotograf Martin Deuring hat deshalb für Sie einige bislang verborgene Situationen und Vorgänge fotografisch festgehalten. Deutliche Handzeichen der Schiedsrichter, wichtige Durchsagen vom Speaker, trommelnde Fans, charmante frauliche Ausstrahlung, fachsimpelnde Experten, fragenstellende Journalisten, interessante Diskussionen bis hin zu den jüngsten Fans. Starke Bilder - ein wahrer Genuss!

Fotogalerie Pfadi's Auswechselbank
Fotos by Martin Deuring

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Die Geschichte wiederholt sich
Noch bleiben nur wenige Sekunden zu spielen. Pfadi ist im Ballbesitz und startet den letzten Angriff. Der Ball läuft von Mann zu Mann. Da...
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Die Geschichte wiederholt sich

Noch bleiben nur wenige Sekunden zu spielen. Pfadi ist im Ballbesitz und startet den letzten Angriff. Der Ball läuft von Mann zu Mann. Da - ein strafstosswürdiges Foul, der Pfiff ertönt, es gibt Siebenmeter. Man weiss, falls der Penalty rein geht, ist Pfadi Schweizermeister. Pfadi's Torschützenkönig übernimmt die Verantwortung. Er tritt an, wirft.... To... doch der Torschrei bleibt in den Kehlen der Zuschauer stecken. Der scharf geschossene Strafstoss scheint erfolgreich zu werden, der Ball geht zwischen den Beinen des gegnerischen Torwarts hindurch, doch das runde Leder springt zum Schluss über die Torumrandung. Das Spiel ist fertig, Pfadi vergibt den Meistertitel. Der Torschützenkönig bleibt minutenlang auf dem Boden sitzen, vergräbt das Gesicht in seinen Händen und ist völlig aufgelöst.

Das damalige Pfadi-Team kam aus diesem knapp verpassten Erfolg trotzdem gestärkt zurück, trainierte fortan noch härter und holte in den Folgejahren Titel um Titel.

Ein dramatisches Spiel neigt sich dem Ende zu, nur noch wenige Sekunden bleiben bis zum Schlusspfiff. Die Pfader schauen sich kurz an, wissen welchen Spielzug sie in dieser Situation anwenden wollen. Mit einem erfolgreichen Abschluss kann zumindest die Verlängerung erreicht werden. Der Ball läuft präzise durch die eigenen Reihen und wie geplant kommt der Torschützenkönig zum Abschluss. Er steigt, visiert das Ziel an, schiesst scharf auf das gegnerische Tor. Das klappt, der Ball springt auf... To... doch der gegnerische Keeper schafft es irgendwie seinen Fuss gerade noch rechtzeitig zum Ball zu bringen und den Schuss zu blockieren. Schluss. Pfadi ist im Cup-Halbfinal ausgeschieden. Wieder stehen der Mannschaft andere vor der Nase. Das ist Sport.

Das heutige Pfadi-Team kann für sich in Anspruch nehmen, nur äusserst knapp am späteren Sieger gescheitert zu sein. Jetzt wird im Training noch konsequenter auf einen Erfolg hin gearbeitet. Und wenn sich die Geschichte tatsächlich wiederholt, dann dürfen sich die Fans auf eine vielversprechende Fortsetzung freuen.

Bild: Jae-Won Kang im Spiel gegen Borba Luzern, Saison 1992/93 Foto Heinz Diener

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Wegstrecke mit Öl markiert
Der Cupfinal 2010: Ein Handballfest der Extraklasse und in bester Erinnerung. Ganz besonders den rund 70 im Bus mitreisenden Pfadi-Fans!
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Wegstrecke mit Öl markiert

Die Vorfreude ist riesig, die Stimmung hervorragend. Im Fan-Bus werden rote T-Shirts mit dem Aufdruck Cupfinal verteilt, die Siegeschancen diskutiert und da und dort ein Häppchen verzehrt, ein Getränk genossen - alles läuft bestens auf der Fahrt nach Sursee. Es droht keine Eile, die Sitzplätze in der Halle sind reserviert und man ist in Winterthur rechtzeitig losgefahren.

Doch war ruckelt da so verdächtig? Kurz vor Birmensdorf stoppt der Bus. Nach einer Weile ist alles wieder in Ordnung und die Reise geht weiter. Die verlorene Zeit ist kein Problem, der Weg nach Sursee nicht mehr so weit. Plötzlich tönt es: Öl auf der Fahrbahn! Der Bus hält erneut an, kann nicht mehr weiterfahren. Die Fans rufen verzweifelt: Wie kommen wir jetzt in die Halle zum Spiel? Alles renkt sich doch noch ein. Die Fans glücklich, den Pfadi-Sieg live miterlebt zu haben.

Eben, ein Cup-Abenteuer der Extraklasse, unvergesslich.

So soll es auch im Final4 vom 16./17. April 2011 werden. Sursee hat Pfadi Glück gebracht, warum nicht auch in diesem Turnier? Jedenfalls freut sich der Verein, seinen Fans ein tolles Angebot unterbreiten zu können - natürlich pannenfrei.

Das Final4-Reiseangebot:

Package 1
Samstag, 16.4.2011, Halbfinalspiele - mit Pfadi vs. Kadetten SH, 15:00 Uhr (Abfahrt 12:30 Uhr) Hin- und Rückfahrt, 1 Sitzplatzticket im Fansektor zum Preis von CHF 50.-/Person

Package 2
Sonntag, 17.4.2011, Finalspiele ab 13:30 Uhr (Abfahrt 11:30 Uhr) Hin- und Rückfahrt, 1 Sitzplatzticket im Fansektor zum Preis von CHF 50.-/Person

Das Final4-T-Shirt:
Exklusives rotes NIKE-T-Shirt mit Final4-Aufdruck zum Preis von CHF 35.- (Grösse S,M,L,XL,XXL). Am Fanartikelstand in der Eulachhalle erhältlich.

CH-Cup: Alle Informationen zum Final4

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Applaus... Applaus!
Sie geben ihre Freizeit her, manchmal sogar ihre Ferien, sie geben einfach alles - die «Freiwilligen» von Pfadi.
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Applaus... Applaus!

Sponsoren-6-Kampf, Winti-Handball-Camp, Star Night, Spieltag und so weiter - Pfadi führt regelmässig kleinere und grössere Anlässe in Eigenregie durch. Immer mit viel Engagement dabei sind jeweils etliche freiwillige Helferinnen und Helfer. Sie alle tragen einen gewichtigen Teil zum guten Gelingen bei.

Gegen 20 Freiwillige benötigt es alleweil bei einem Vereinsanlass. Und bei einem Länderspiel schnellt der Bedarf bis gegen 100 im Einsatz stehende Personen hoch. Doch was motiviert zum freiwilligen Mitmachen? «Es ist das Erlebnis, das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Kameradschaft, die Freude», strahlt Reto Hähnlein vom Pfadi-Vorstand und verantwortlich für verschiedene Events. «Eine persönliche 'Investition', auch wenn sie freiwillig geschieht, macht im Verein eben mehr Spass.»

So lässt sich der Erfolg bei den Aktivitäten erklären. «Eine stolze Bilanz», äussert sich Präsident Meinrad Landolt dazu. «Ich möchte mich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Toll, das ist die sprichwörtliche Pfadi-Leidenschaft!»

Fotogalerie: Einige Helferinnen und Helfer bei ihren Tätigkeiten

PULS Sportmagazin: Ohne Freiwillige keine Projekte

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Movies

Handball spektakulär dargestellt
Emotional, aufsehenerregend, in industrieller Umgebung - das Pfadi Movie sorgt für Furore.
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Handball spektakulär dargestellt

In ungewohnter, frostiger Umgebung, in zerschundenen, dreckigen Trikots - so hat man die Spieler von Pfadi noch nie gesehen. Das neue Pfadi Movie zeigt die Sportart auf aussergewöhnliche, eindrückliche Art und Weise. Damit soll Handball auch einem neuen, breiteren Publikum näher gebracht werden.

Während zwei Drehtagen entstand in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur DACHCOM.CH und dem Filmproduzenten Habegger AG, ein spektakulärer, sehenswerter Imagefilm - aufgenommen in einer alten Sulzerhalle, um damit gleichzeitig die Stadt Winterthur als wichtigen Industriestandort zu dokumentieren.

So war bei der Première im Boilerroom im Kesselhaus Winterthur die Meinung der zahlreichen Gäste einhellig: Pfadi hat mit dem neuen Movie etwas Aussergewöhnliches auf die Beine gestellt. Schauen Sie sich das Ergebnis und den Einblick hinter die Kulissen unbedingt an.

Movie ansehen

Beiträge in den Medien

Bilder von der Film-Première

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Movies

Première Pfadi Winterthur Movie
Die feierliche Première des Pfadi Winterthur Handball Promotionsmovies fand im Boiler Room statt.
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Première Pfadi Winterthur Movie

Im trendigen Boiler Room im Kesselhaus Winterthur wurde im Kreise von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und Politik die Première des Pfadi Winterthur Handball Promotionsmovies gefeiert. Neben der Moviepremière wurden auch Impressionen und Hintergründe rund um den Film vermittelt.

Entstanden ist neben dem Promotionsmovie auch ein "Making of" mit sehr interessanten Einblicken hinter die Kulissen...

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«Pfadi-Leistungsgruppe»
Talent, Technik, Koordination, Aufwand, Wille und Ziel - Stichworte einer nachhaltigen Idee zur Förderung von Spitzen-Nachwuchshandballern.
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«Pfadi-Leistungsgruppe» - ein geniales Projekt

Talent, Technik, Koordination, Aufwand, Wille und Ziel - Stichworte einer nachhaltigen Idee zur Förderung von Spitzen-Nachwuchshandballern.

Warum
Pfadi Winterthur leistet im Nachwuchsbereich seit Jahren sehr gute Arbeit. Der Erfolg der einzelnen Mannschaften in den entsprechenden Spielklassen spricht da eine deutliche Sprache. Der Handball ist in den letzten Jahren immer athletischer geworden. Den individuellen Qualitäten der Spieler kommt je länger je mehr Bedeutung zu. Genau diese zwei entscheidenden Themen – Athletik und Individualität – werden in der Leistungsgruppe zusätzlich gefördert.

Wer
Die Spieler: In der Regel gilt es möglichst frühzeitig Spieler im Juniorenalter zu fördern. Das sportliche Talent alleine genügt jedoch nicht, um später einmal den Sprung an die Spitze zu schaffen und in der höchsten Liga zu spielen. Das Verhalten auf dem Feld, die Teamfähigkeit, Fairness, Ehrgeiz und Trainingsfleiss fallen genauso ins Gewicht bei der «Pfadi-Leistungsgruppe».

Die Ausbildner: Die Besten müssen ran. Es ist das Bestreben des Vereins, die Top Trainer aus den eigenen Reihen für diese Gruppe zu gewinnen. Im Krafttraining werden die jungen Sportler durch Rolf Bossert, Leiter der medbase Winterthur mit langjähriger Erfahrung im Spitzensport, betreut. Die Zusatztrainings in der Halle übernimmt NLA-Trainer Adrian Brüngger. Wahrlich eine Top-Betreuung für unsere grössten Nachwuchshoffnungen.

Wie
Die «Pfadi-Leistungsgruppe» trainiert in regelmässigen Abständen und wird zudem in medizinischen Belangen, im Krafttraining und ernährungstechnisch betreut. Die individuellen Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler bilden die Basis der Trainingsinhalte und können so gezielt aufgearbeitet werden. Dabei gelangen modernste Trainingsmethoden und Materialien zur Anwendung.

Ziel
Vieles entscheidet sich im Kopf. Die Teilnehmer der «Pfadi-Leistungsgruppe» müssen also in erster Linie WOLLEN. Sie möchten weiterkommen, stellen den sportlichen Erfolg voran und verzichten auf weitere Freizeitaktivitäten zugunsten ihres Lieblingssports. Ihr Ziel ist klar: Ich will ins Eins von Pfadi. Der Verein wiederum ist bestrebt, möglichst viele Eigengewächse heranzubilden, die den Weg zur und an die Spitze weiterhin möglich machen.

Ein innovativer, lobenswerter Weg. Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg!

Fotogalerie - Pfadi´s Leistungsgruppe in Action

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Pfadi Star Night
Willkommen zur Premiere der Pfadi Star Night am 18. Dezember in der Eulachhalle Winterthur.
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Pfadi Star Night

Liebe Handballfreunde
Herzliche Einladung zur Pfadi Star Night am Samstag, 18. Dezember 2010, ab 20 Uhr, in der Eulachhalle Winterthur.

Unser Verein darf schon seit vielen Jahren auf die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer zählen. Ohne diese herausragenden Dienstleistungen liessen sich unsere Spiele und die vielfältigen Veranstaltungen kaum durchführen. Hinter den Kulissen wird mit viel Herzblut und Kreativität gearbeitet und viel Wichtiges zustande gebracht.

Gemeinsam mit all den Freiwilligen wollen wir deshalb am Samstag, 18. Dezember 2010 ab 20 Uhr, die «Pfadi Star Night» feiern. Für einmal stehen dabei die meist seit vielen Jahren tätigen und treuen Personen und Persönlichkeiten im Vordergrund. Zwei Stars aus ihren Reihen erfahren am Abend eine spezielle Ehrung: Sie werden als erste Pfadi-Stars in der Geschichte unseres Vereins erkoren. Darauf freue ich mich ganz besonders.

Vorerst heisse ich Alle herzlich zur «Pfadi Star Night» willkommen und freue mich auf einen genüsslichen und unvergesslichen Gala-Abend mit erwartungsfrohen Gästen.

Euer Meini Landolt
Präsident

Informieren Sie sich zu den Details im Flyer
Pfadi Star Night Flyer

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Reise in den Norden
Pfadi konnte, dank dem Gewinn des Schweizer Cup, im internationalen Cupsieger Cup antreten, wo der erste Gegner HK Drott Halmstad hiess.
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Cup Winners' Cup, Reise in den Norden

Nach einjähriger Absenz auf der europäischen Bühne, konnte Pfadi, dank dem Gewinn des Schweizer Cup, im internationalen Cupsieger Cup antreten, wo der erste Gegner HK Drott Halmstad hiess.

So trafen sich am Samstag, 20.11.2010 sieben Flyers, um ins Abenteuer Schweden zu starten. Die Südschwedische Stadt, welche zwischen Malmö und Göteborg am Kattegat gelegen ist, wollten wir mit einem Flug bis Kopenhagen und einer anschliessenden Zugfahrt erreichen. Noch in Winterthur erfuhren wir, dass in Schweden bereits ein Fahrplanwechsel erfolgt ist, und unsere geplante direkte Zugsverbindung gestrichen wurde. Trotz dieser Information im Hinterkopf verbrachten wir zuerst einmal einen ruhigen Flug und landeten nach etwa 1 ½ Stunden pünktlich in Kopenhagen. Dort begaben wir uns zum Gepäckband, um unser Gepäck in Empfang zu nehmen. Während wir am Band warteten, erfolgte plötzlich eine Durchsage, die unsere Namen enthielt, aber zum Glück und nur durch Zufall von einem Flyersmitglied gehört wurde. Also begaben wir uns zum Informationsschalter und erfuhren, dass wir noch verloren gegangenes Gepäck von unserer Mannschaft mitnehmen sollten. Nach dieser kurzen Aufregung klappte der anschliessende Gepäckempfang so reibungslos, dass wir einen früheren Direktzug erreichten und gar nicht mehr auf die gestrichene Zugsverbindung angewiesen waren. So fuhren wir, zusätzlich bestückt mit einem Netz voller Handbällen und Trinkflaschen, sowie einem Getränkehalter, in rund 2 ½ Stunden problemlos nach Halmstad. Da wir im gleichen Hotel logierten, wie unsere Mannschaft, war es ein leichtes, die verlorenen Gepäckstücke abzuliefern. Nachdem wir unser Gepäck im Zimmer verstaut hatten, machten wir uns in die Stadt auf, wo wir in einer kleinen aber feinen Pizzeria unser Nachtessen genossen. Aus früheren Reisen wussten wir, dass in Schweden die Restaurants und Bars für unser Verhältnis sehr früh schliessen. Und tatsächlich fanden wir nichts passendes mehr für einen Schlummertrunk, weshalb der erste Tag an unserer Hotelbar endete.

Fansektor mit Fahnen und Ballons geschmückt
Tag zwei empfing uns mit Regenwetter, und dieses zog sich den ganzen Tag durch. Trotzdem wollten wir vor dem Spiel noch etwas von Halmstad sehen und machten uns zu einem Spaziergang ans Meer auf. Zurück von diesem feucht, fröhlichen Ausflug, zogen wir uns im Hotel um und machten uns für das Spiel bereit. Da wir die grosse Pauke mit dem Mannschaftsbus mitgeben konnten, liefen wir die Strecke bis zur Halle zu Fuss. Dort angekommen staunten wir über diesen imposanten Sportkomplex. Auf einem grossen Areal waren Anlagen für die verschiedensten Sportarten, wie zum Beispiel Eishockey, Tischtennis, Schwimmen oder Fussball, vereint. Natürlich gehörte auch eine schöne Handballhalle dazu, und sogleich wünschten wir uns eine solche für Winterthur. In der Halle schmückten wir unseren Fansektor mit Fahnen und Ballons und warteten auf den Spielbeginn. Das Spiel verlief nicht ganz nach unseren Wünschen, doch der eingehandelte drei Tore Rückstand lässt berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen offen. Netterweise wurden wir zum Spielerbankett eingeladen und durften sogar im Mannschaftsbus zum Hotel zurückfahren, wo das Bankett über die Bühne ging. So sassen wir dann mit den Spielern beider Mannschaften am Tisch und genossen ein feines Nachtessen. In englischer Sprache konnte sogar das eine oder andere Gespräch mit den schwedischen Spielern geführt werden. Danach gingen wir Flyers noch etwas an die frische Luft und hofften in der Altstadt noch eine geöffnete Bar zu finden. Tatsächlich hatte noch genau eine Bar geöffnet, dies aber nur noch für eine Viertelstunde. Es reichte gerade für ein Getränk und dann endete auch der zweite Tag in fröhlicher Runde an der Hotelbar.

Am Montag, 22.11.2010 war Rückreisetag. Der angekündigte Schnee war zwar ausgeblieben, dafür war wieder Regenwetter angesagt. Für uns Flyers blieb noch etwas Zeit, um die letzten Souvenirs zu kaufen, bevor wir um die Mittagszeit die Heimreise antraten. Müde aber mit vielen neuen Eindrücken kamen wir am Abend wieder auf heimischem Boden an. Es war ein tolles Wochenende.

Text und Fotos: Nadia Wehrli

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Der Blick hinter die Kulissen.
Damit ein Länderspiel problemlos über die Bühne gehen kann, braucht es eine ganze Menge an Arbeit. So geschehen beim Match zwischen der Schweiz und Dänemark. mehr

Der Blick hinter die Kulissen.

Damit ein Länderspiel problemlos über die Bühne gehen kann, braucht es eine ganze Menge an Arbeit. So geschehen beim Match zwischen der Schweiz und Dänemark.

Reto Hähnlein, der Chef des lokalen OK's durfte zum Schluss der Veranstaltung erfreut feststellen: «Die Halle war ausverkauft und wir haben als Ausrichter des Länderspiels unsere Ziele erreicht. Allerdings waren dazu immensen Vorbereitungen notwendig, doch die haben sich schlussendlich für uns gelohnt». Unterstützung in der Organisation erhielt das OK durch die Spezialisten beim SHV.

Es begann mit der Anfrage und der Bildung eines schlagkräftigen Organisationskomitees. Reto Hähnlein konnte bei der Chargenverteilung auf einige erfahrende Leute aus dem Verein zurückgreifen. Die Zusammenarbeit klappte und bald war die Personalplanung angesagt. Zusammen mit Bruno Schwank mussten zuerst viele freiwillige Helferinnen und Helfer rekrutiert werden. Dann ging es darum die Leute entsprechend den benötigten Funktionen und Aufgaben einzuteilen und anzuweisen. Kaum zu glauben, dass es weit über 100 Personen zur Durchführung eines Spieles benötigt!

Wenn man die Posten zu zählen beginnt ist bald klar, ohne die Unterstützung durch all die Freiwilligen wäre der Anlass in dieser Form nicht zu realisieren.

Eine der aufwändigsten Arbeiten war das Verlegen des Hallenbodens. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde der Boden, der aus Zürich herangefahren werden musste, ausgerollt, damit er sich an die Hallenwärme angleichen konnte. Am nächsten Morgen konnte dann mit dem «richtigen Verlegen» begonnen werden. Die Bahnen wurden sorgfältig zusammengeschoben und die einzelnen Teile mit einem Spezialklebband verbunden - alles musste millimetergenau passen. Kleinere verbliebene Zwischenräume waren für das Spielfeld nicht relevant. Nur bei den Toren mussten sämtliche «Löcher» mit Restmaterial ausgebessert werden. Anschliessend wurden noch die verschiedenen Begrenzungslinien frisch gezogen und nach einem halben Tag Arbeit war der Boden für das nachmittägliche Training der Schweizer bereit. Am Spieltag selbst klappte alles reibungslos, nichts hatte sich nachträglich verschoben oder sich gar zur Stolperfalle gebildet. Ein Bravo an die Macher!

Der Dank von Pfadi gilt allen die geholfen haben, den Handballfans, den Prominenten und unseren Gästen einen spannenden, wenn auch aus Sicht der Schweizer Nationalmannschaft nicht besonders erfolgreichen, Sonntagnachmittag miterleben zu dürfen.

Fotogalerie (Quelle: SHV/Foto Wagner) | Beitrag auf TELE TOP (ab 8.35 Min.)

Nächstes Meisterschaftsspiel:
Wacker Thun vs. Pfadi Winterthur
Samstag, 4. Februar 2012, 17:00 Uhr
Letztes Meisterschaftsspiel:
21.12.2011
TV Endingen vs. Pfadi Winterthur 21:34

Niederlage im Test gegen HBW Balingen-Weilstetten

29:24 (13:12) - Niederlage in einem aufschlussreichen Spiel. Nach dem knapp verlorenen ersten Testspiel gegen Alpla HC Hard, verlor Pfadi auch seine zweite Testpartie.

Auf der Schwäbischen Alb trat Pfadi zu einer weiteren Standortbestimmung gegen einen hochkarätigen Gegner an. Der HBW Balingen-Weilstetten spielt bislang sehr erfolgreich in der Bundesliga. In seinem Team stehen nicht weniger als fünf Junioren-Weltmeister! Und auf nächste Saison hat man sich zusätzlich die Dienste des deutschen Nationalspielers Christoph Teuerkauf gesichert. Er wird die Kreisposition prominent verstärken.

Schon vor dem Spiel sagte Trainer Adrian Brüngger: «Das wird ein echter Härtetest.» So war es auch, denn von beiden Seiten wurde der Match mit hoher Intensität geführt. Das war im Hinblick auf die kommenden und schwierigen Aufgaben genau richtig und wichtig. Die interessante Partie ging innerhalb von fünf Minuten verloren. Dazu trugen sechs Fehlpässe in Serie und ein zu hektisches Spiel bei. Trotzdem meinte Adrian Brüngger: «Ein Supertest, exakt das was wir wollten.»

HBW Balingen-Weilstetten vs. Pfadi Winterthur 29:24
Donnerstag, 26.01.2012, 19:00 Uhr,
Sporthalle in Pfalzgrafenweiler (GER)


NLA: Joël Tynowski bleibt, Jan Burkhard kommt zu Pfadi

Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung von jungen Spielern, haben zwei talentierte Nachwuchsleute bei Pfadi Winterthur einen per sofort gültigen 2 Jahres-Vertrag unterschrieben. Mit diesen beiden Engagements verdeutlicht Pfadi erneut, dass der seit einiger Zeit eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt wird.


Jae-Won Kang is back!

Am Samstag, 11. Februar 2012 um 18:00 Uhr ist er da! Jae-Won Kang, back on track an alter Wirkungsstätte - ein echter Knaller! Mehr sei zu diesem Zeitpunkt und an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen.

Fotos Korea-Team:
Ricardo Bufolin / Photo&Grafia aus handballbrazil2011.com


U15 Inter: Gewinner bei «Sport rauchfrei» 2011

24.01.2012 - Pfadi U15 Inter gehört zu den Gewinnern im Wettbewerb «Sport rauchfrei 2011». Der grösste Wettbewerb im Schweizer Sport bietet Vereinen und Teams die Möglichkeit, sich für einen fairen und sauberen Sport zu engagieren. Diese Chance liessen sich 48 Vereine und 490 Teams nicht entgehen.


Winti-Handball Camp im April 2012 - Ausschreibung

Von Montag, 23. bis Freitag, 27. April 2012 findet in den Sporthallen im Rennweg für Mädchen und Knaben von 8 – 14 Jahren das Winti-Handball Camp statt.


Pfadi Sponsoren-Plausch-6-Kampf 2012 - Ausschreibung

Der Pfadi Sponsoren-Plausch-6-Kampf 2012 findet am Dienstag, 21. Februar 2012, von 18:00 bis ca. 21:00 Uhr in der Eualchhalle statt.


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Handball EM 2012

Alle Informationen und Übertragungen
zur Handball EHF Euro 2012 in Serbien
vom 15. bis 29. Januar 2012 auf

www.ehf-euro.com

Tabelle Hauptrunde, Gruppe 1 vom 25.1.2012:
1. SRB 7 P., 2. DEN 6 P., 3. MKD 5 P., 4. GER 5 P., 5. POL 5 P., 6.SWE 2 P.

Tabelle Hauptrunde, Gruppe 2 vom 25.1.2012:
1. ESP 9 P., 2. CRO 7 P., 3. SLO 4 P., 4. HUN 4 P., 5. ISL 3 P., 6. FRA 3 P.

Halbfinale 27.01.2012
DEN vs. ESP 25:24
SRB vs. CRO 26:22

Finale
DEN vs. SRB


«Frisch, frech und schmutzig» - Hammermässiges Video!

16'950 Klicks sagen alles! Das Pfadi Movie gehört zum Besten was in Sachen Handball je produziert wurde. Starke Bilder, perfekte Ambiance, beeindruckende Jungs, coole Outfits, einzigartig, Faszination pur! Was will ein echter Handballfreak da noch mehr... Also unbedingt am Fanstand für 15 Franken DVD kaufen, zurücklehnen und Staubpartikel ungefiltert reinziehen.

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Supporter und Sponsoren:
1 Kadetten Schaffhausen 17 34
2 Wacker Thun 17 25
3 Pfadi Winterthur  17 25
4 HC Kriens-Luzern 17 23
5 BSV Bern Muri 17 19
6 TSV St. Otmar St. Gallen 17 17
7 Lakers Stäfa 17 16
8 RTV 1879 Basel 17 15
9 GC Amicitia Zürich 17 12
10 HSC Suhr Aarau 17 10
11 TSV Fortitudo Gossau 17 8
12 TV Endingen 17 0

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