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04.10.2017 - NLA: Arbeitssieg in Gossau

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Bild: Martin Deuring.

Chaos zum Schluss

Pfadi Winterthur gewinnt nach hart umkämpften Spiel glücklich mit 25:24 (11:10). Das Spiel bleibt aufgrund von sage und schreibe 4 roten Karten in der Schlussphase in Erinnerung.

Die Winterthurer wirkten zu Beginn der Partie überhaupt nicht sattelfest. Sie kassierten hinten unnötige, und vor allem einfache Tore. Zudem verschossen sie in der Offensive mehrmals kläglich die Bälle. So wurden die ersten vier Penaltys nicht verwertet und weitere Chancen ebenfalls nicht genutzt. Dazu wurde die Abwesenheitsliste in der 12. Minute durch die Personalie Cédrie Tynowski ergänzt, welcher nach einem bösen Foul mit einer Fussverletzung ausschied. Das Team der Winterthurer wurde also bereits früh weiter geschwächt. Nach dem 5:8 Rückstand in der 14. Minute nahm Adi Brüngger ein Timeout und ersetzte den zuletzt starken Schulz durch Vaskevicius. Dieser führte sein Team mit ausgezeichneten Paraden zurück ins Spiel und die Pfader konnten mit 11:10 in die Halbzeit gehen. Diese Pausenführung kam doch eher überraschend, da Pfadi in der Offensive schlecht spielte und mehrmals in Unterzahl agieren musste.

Die zweite Halbzeit begann ruhig und gelassen. Jedoch kam Yannick Ott, welcher bisher das Offensivspiel der Pfader antrieb, nicht mehr aus der Garderobe. Anscheinend kassierte er bei einem Zusammenprall eine schwerwiegendere Prellung. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes, aber immer spannendes Spiel bis zur 49. Minute, in welcher Hess das 19:16 erzielte. Danach überschlugen sich die Ereignisse, das Spiel wurde unnötigerweise enorm nervenauftreibend. Erst konnte Gossau bis auf 20:21 verkürzen, danach erhielt Vaskevicius in der 54. Minute nach einer Berührung ausserhalb des Torraums die rote Karte gezeigt. Es war der neunte Ausschluss in einem bis dahin sehr einseitig geleiteten Spiel. Gossaus Topskorer Lucius Graf glich mit dem fälligen Penalty das Spiel wieder aus. In der 59. Minute trafen die Ostschweizer nach einem erneuten Timeout zur 24:23 Führung. Mit insgesamt drei völlig zu Recht gegebenen roten Karten innerhalb von 33 Sekunden gegen Fortitudo wurde die 60. Minute zu einer der ereignisreichsten Minuten, die es in dieser Hinsicht je gegeben hat. Zwischendurch glich Vernier die Partie erneut aus (59:34). Die letzte Disqualifikation drei Sekunden vor Schluss führte direkt zu einem Penalty, da es ein unnötiges Notbremsfoul in der Spielhälfte von Pfadi war. Lier behielt die Nerven und verwertete den wichtigsten Penalty in dieser Partie zum 25:24 Erfolg über Fortitudo Gossau. Wer hätte das gedacht, nach vier zuvor vergebenen Chancen vom Siebenmeterpunkt.

Pfadi Winterthur zeigte enorm viel Moral und gewann auch dieses schwierige Spiel. Erst blieben sie konstant am Gegner dran. In Halbzweit zwei hatten die Spieler wegen dem zusätzlich ausgedünnten Personalbestand nahezu keine Erholungszeit. Zu den bekannten Stützen spielten wiederrum zwei ganz Junge (Pecoraro, Heer), welche vor allem auch in der Defensive gefordert wurden. Es ist zu hoffen, dass dieses kräftezehrende Spiel nicht weitere personelle Verluste mit sich bringt und Pfadi dieses Wochenende wieder bereit ist, um gegen den serbischen Verein Vojvodina nochmals mit breiter Brust aufzutreten.

TSV Fortitudo Gossau vs. Pfadi Winterthur 24:25 (10:11)
Mittwoch, 4. Oktober 2017, 20:00, SH Buchenwald Gossau

Torfolge: 1:0, 2:1, 3:2, 4:2, 5:3, 6:4, 8:5 (13‘; Timeout Pfadi), 8:10 (27‘), 10:11 (Halbzeit); 10:12, 13:12, 15:15 (42‘), 15:18, 16:19, 18:19 (50‘), 19:21, 21:21 (54‘), 23:21 (57‘), 23:22, 23:23 (58‘), 24:23 (59‘), 24:24 (60‘), 24:25 (Penalty nach Abpfiff)

Gossau: Bringolf (1‘-60‘); Ham (4), Weingartner (2), Künzler, Mächler, Kun, Bucher, Würth (1), Züger (1), Graf (8/3), Bösch (2), Eberle (4).

Pfadi: Vaskevicius (14‘-54‘); Schulz (1‘-14‘/54‘-60‘); Ott (2), C. Tynowski, Hess (4), Pecoraro (1), Kasapidis (1), Langerhuus (4), Vernier (5), Lier (6/1), Heer, Jud (1), Svajlen (1).

Bemerkungen: – 150 Zuschauer. – SR: Sager/Styger – Strafen: 2x2 Min. gegen Gossau, plus 3 Disqualifikationen gegen L. Graf 60‘ (59:24), R. Eberle (mit Bericht) 60‘ (59:37), N. Ham 60‘ (59:57); 8x2 Min. gegen Pfadi, plus Disqualifikation gegen A. Vaskevicius 54‘ (53:46). – Gossau ohne Rutz, Wild, Amman, Harder (alle unbek.), Jochum, Geiger, Mauchle (nicht eingesetzt); Pfadi ohne Maros, J. Tynowski, Sidorowicz, Kuduz, Freivogel (alle v.), Murri (nicht eingesetzt), C. Tynowski (12‘) und Ott (30‘) verletzt ausgeschieden. – Anzahl verschossene Penaltys: 0:4.



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Spiele und Resultate 6. Hauptrunde
Mi Wacker Thun vs. GC Amicitia Zürich 30:22 (13:8)
Mi TSV Fortitudo Gossau vs. Pfadi Winterthur 24:25 (10:11)
Mi HC Kriens-Luzern vs. TSV St. Otmar St. Gallen 26:22 (11:9)
Sa Kadetten Schaffhausen vs. TV Endingen 36:26 (18:15)
So HSC Suhr Aarau vs. BSV Bern Muri 23:22 (11:11)

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