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Eigentlich ein Spitzenspiel

Wenn man normalerweise von einer Begegnung zwischen dem Tabellenersten und dem Siebten der Rangliste spricht, denkt man nicht unbedingt an ein Spiel unter grossen Liga-Konkurrenten. Der BSV Bern allerdings gilt nach wie vor als einer der heissen Anwärter für einen Spitzenplatz Ende Saison. Denn sein aktueller Tabellenplatz entspricht so ganz und gar nicht dem erwarteten Leistungsvermögen und den eigenen Ansprüchen. 

Es ist sicher speziell, die Bundesstädter derzeit so weit hinten anzutreffen. Sie haben den Winterthurern zum Saisonauftakt in der AXA Arena ja gleich mal einen Punkt abgeknöpft. Danach folgte der erwartete Heimsieg über den TV Endingen und man freute sich mit drei Punkten in der Tasche auf das Berner-Derby gegen Wacker Thun. Dieses allerdings ging nach ausgeglichenem Spielverlauf in den Schlussminuten verloren. Dem ersten Dämpfer folgte das gute Auswärts-Unentschieden in der als schwierig einzunehmenden Schachenhalle beim HSC Suhr Aarau. Seit da allerdings schaute nicht mehr viel zählbares heraus. Nur gerade der letztlich klare Erfolg zu Hause über das Tabellenschlusslicht RTV 1879 Basel – nach einem Zweitorerückstand zur Pause – spülte nochmals zwei Punkte auf das Konto. Die restlichen Partien gingen allesamt verloren, zuletzt vergab man einen möglichen Punktgewinn in der Schlusssekunde einer trefferreichen Partie zu Hause gegen den Champions-League Teilnehmer Kadetten Schaffhausen (35:36).

Der BSV Bern steht demnach nicht dort, wo ihn Viele – im Klub selber auch – erwartet haben. Die Partie zuletzt und die teilweise knappen Spielverläufe bisher haben jedoch gezeigt, dass mit dem Team von Aleksandar Stevic immer zu rechnen ist. Das spielerische Potential ist jedenfalls vorhanden. Es stehen immerhin sechs Ausländer und eine ganze Menge guter Schweizer in ihrem Aufgebot. Die offensive Leistung gegen die Kadetten war mit 35 Toren zudem bemerkenswert gut.

Pfadi’s grosse Herauforderungen im November
Die Gäste aus Winterthur werden – dem Heim-Unentschieden zum Saisonstart sei dank – auf den Gegner vorbereitet sein. Es beginnt für das Team von Adi Brüngger ja nun eine weitere Phase der Bewährung gegen herausfordernde Gegner im Multipack. Erst stellt der BSV Bern eine erste Hürde, danach folgt das Heimspiel gegen Wacker Thun bevor es mit den beiden Wochenenden im EHF-Cup gegen Bjerringbro Silkeborg (DEN) um den Einzug in die Gruppenphase vom Frühjahr 2020 geht. Zwischen den beiden internationalen Auftritten und unmittelbar danach stehen die Partien gegen den HSC Suhr-Aarau, erst im Schweizer-Cup, danach in der Meisterschaft auf der to do Liste der Winterthurer. Es wird ein echt heisser Ritt in den kommenden Wochen, viel Action und Spannung ist da schon fast Programm.

BSV Bern – Pfadi Winterthur
Donnerstag, 7. November 2019, 20:15 Uhr, Mobiliar Arena Gümligen

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Fotos: zVg. | Martin Deuring | deuring.photography.com

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Nächste Heimspiele in der AXA Arena:
Mi. 13.11.2019 | 19:30 Uhr | Pfadi Winterthur – Wacker Thun
So. 17.11.2019 | 16:00 Uhr | Pfadi Winterthur – Bjerringbro Silkeborg (DEN) | EHF-Cup Hinspiel 3. Runde
Mi. 20.11.2019 | 19:30 Uhr | Pfadi Winterthur – HSC Suhr Aarau | Schweizer-Cup Viertelfinal