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Stefan Freivogel kehrt gegen Kreuzlingen zurück aufs Spielfeld

Drei Heimspiele innert sieben Tagen stehen unserem QHL-Team zum Beginn des Monats Oktober 2022 bevor. Als Erstes gastiert der noch punktlose Aufsteiger HSC Kreuzlingen am Samstag, 01. Oktober 2022 um 17.00 Uhr in der AXA ARENA, wo zuvor bereits unser U15- und U17-Nachwuchs die SG OHA (11.45 Uhr und 13.30 Uhr) empfängt und im Anschluss unser NLB-Team ab 19.30 Uhr gegen das Schlusslicht aus Solothurn um wichtige Punkte kämpft.

135 Tage sind genug! Stefan Freivogel wird am Samstag zurück auf dem Spielfeld erwartet. Die Vorfreude darauf ist riesig. Bei ihm ebenso wie bei uns allen.

Am 19. Mai 2022 passierte es im Zweikampf mit dem damaligen Wacker-Topscorer Nicolas Suter: «Stef» kassierte nicht nur eine Zeitstrafe, sondern verletzte sich auch noch so schwer, dass er leider nicht mehr aufs Spielfeld zurückkehren konnte. Nicht mehr während des Spiels und nicht mehr im weiteren Verlauf der Saison. Die weiteren Spiele der Halbfinalserie sowie den Playoff-Final gegen die Kadetten Schaffhausen verpasste er.

«Es tat weh», gibt der Routinier zu und meint damit nicht nur den körperlichen Schmerz, sondern vor allem auch den Zeitpunkt der Verletzung, den er als «dementsprechend bitter» bezeichnet. Diese Gefühle relativierten sich über den spielfreien, von der Vorbereitung geprägten Sommer, «in dem ich mich je länger, je weniger weit weg von der Mannschaft und vom Spielfeld gefühlt habe», so Freivogel.

Der Teamplayer übte sich dennoch in Geduld: «Als der Anpfiff zum ersten Pflichtspiel ertönte, brannte es in mir!» Nun da fünf Partien absolviert sind und zuletzt vier davon in Serie erfolgreich gestaltet wurden, soll es für ihn endlich vorbei sein mit dem Zuschauen. «Es war schön zu sehen, wie sich die Jungs belohnt haben, aber jetzt wieder aktiv eingreifen und meinen Beitrag zu weiteren Erfolgen leisten zu dürfen, wird noch schöner», freut sich der 32-Jährige.

Kein Hadern trotz Sehnsucht
Bei aller «konstanten Lust, zurück auf den Platz zu wollen» hat er dabei aber auch abseits des Feldes einen wichtigen Part eingenommen. Auflockernd, sympathisch und hilfsbereit. Im Aufbau auf sich fokussiert, war er stets nahe beim Team und vielmehr mit dem Teamerfolg beschäftigt, als mit sich selbst. Ein Hadern mit seiner persönlichen Situation war nie auszumachen. «Ich habe einfach versucht, immer positiv zu sein – als Anlaufstelle auch neben dem Platz.»

Druck von aussen hat er keinen gespürt. Zeit wurde ihm und hat er sich gegeben. Menschlich ist er für das Team dabei ebenso unverzichtbar, wie defensiv, spielerisch und taktisch. Angesprochen auf die gestartete Siegesserie – noch ohne ihn – habe er mit Cheftrainer Goran Cvetkovic über die Floskel «Never change a winning team» geflachst. In der Hoffnung, «dass es mit mir so weitergeht.» Im Wissen, «dass Goran froh ist, einen weiteren Spieler zur Verfügung zu haben.»

Die Vorfreude, mit Viran Morros zusammenspielen zu dürfen
Seine Rückkehr wird der Abwehr noch mehr Variabilität verleihen und verspricht, ohne Leistungsabfall anpassungsfähig agieren zu können. «Darin sehe ich eine riesige Qualität, die wir in dieser Form, erstmals seit Michal Svajlen nicht mehr spielt, wieder haben.» Der Umstand, dabei erstmals neben Maestro Viran Morros verteidigen zu dürfen, bringt ihn ins Schwärmen: «Neben ihm zu verteidigen und von seinen Skills sowie von seiner Erfahrung profitieren zu dürfen, in meinem höheren Handballalter, ist ein Privileg.»

Die offensive Challenge: Viran Morros in der Torschützenliste ein- und überholen zu wollen.
Und in der Offensive, wo er bis zu seiner Verletzung ebenfalls einen grossen Part spielte, «lasse ich mich überraschen.» Was indes nicht überrascht ist, «dass ich bereit bin. Egal wann, egal auf welcher Position, ob eine oder sechzig Minuten.»

Wieder allzeit bereit ist der Leader, der den Teamspirit auch ohne Einsatzzeit stets so wertvoll mitprägt. Dies verdeutlicht auch der Seitenhieb an Viran Morros, «den ich ja jetzt auf- und überholen muss, nachdem er gegen Schaffhausen ein Tor erzielt hat», so Freivogel abschliessend und augenzwinkernd.

Seine Rückkehr ist langersehnt. Gegen den HSC Kreuzlingen geplant und dementsprechend ein wichtiger Bestandteil des Weges zum angepeilten, nächsten (Heim)sieg gegen einen gefährlichen, nicht zu unterschätzenden Gegner mit viel Qualität, der nichts zu verlieren hat.

Auf geht’s – wie immer mit Euch und wieder mit «Stef», für Pfadi!

Pfadi Winterthur – HSC Kreuzlingen
Samstag, 1. Oktober 2022, 17:00 Uhr, AXA ARENA Winterthur

Bilder: Martin Deuring | www.deuring-photography.com

Stefan Freivogels Videobotschaft
zum Comeback

Der Fahrplan vom 01. Oktober 2022 im Überblick
AXA ARENA
11.45 Uhr U15-Elite Pfadi – SG OHA
13.30 Uhr U17-Elite Pfadi – SG OHA
17.00 Uhr QHL Pfadi – HSC Kreuzlingen
19.30 Uhr NLB SG Yellow/Pfadi Espoirs – SG TV Solothurn

BEITRAG AUS DER LANDBOTE (ABO) | URS STANGER

TV-Live auf handball.asport.tv

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Quickline Handball League (QHL) – Nächste Heimspiele in der AXA ARENA:

Sa. 01.10.2022 | 17:00 Uhr | Pfadi Winterthur – HSC Kreuzlingen
Mi. 05.10.2022 | 19:00 Uhr | Pfadi Winterthur – HSC Suhr Aarau
Sa. 08.10.2022 | 17:00 Uhr | Pfadi Winterthur – Wacker Thun
Mi. 26.10.2022 | 19:00 Uhr | Pfadi Winterthur – HC Kriens-Luzern
Do. 17.11.2022 | 19:00 Uhr | Pfadi Winterthur – Kadetten Schaffhausen
Mi. 07.12.2022 | 19:00 Uhr | Pfadi Winterthur – GC Amicitia Zürich

EHF European Cup Men 2022/23 | 2. Runde | Heimspiel AXA ARENA:

So. 30.10.2022 | 17:00 Uhr | Pfadi Winterthur – AS SGS Ramhat Hashron (ISR)

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