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31:27 (14:14)-Erfolg über den HSC Kreuzlingen

Nach der überraschenden Cup-Sensation über den A-Ligisten RTV 1879 Basel hatte auch der bisherige Spitzenreiter HSC Kreuzlingen in der AXA Arena das Nachsehen. In einer abwechslungsreichen Partie setzte sich das Team von Stevan Kurbalija gegen die ambitionierten Nordostschweizer in der zweiten Halbzeit ab der 40. Minute entscheidend ab und letztlich sicher durch. Grossen Anteil am Erfolg hatte in einem guten Team-Gefüge einmal mehr Torhüter Dominic Heer.

Die Winterthurer setzten von Anbeginn drei Söldner aus derjenigen NLA-Formation ein, welche zuvor den TSV St.Otmar St.Gallen geschlagen hatten. Joël Bräm, Adir Cohen und Fabrizio Pecoraro erhielten so an diesem Sonntag noch etwas mehr Spielpraxis. Sie nutzten diese gerne, mitsamt dem Umstand, dass die Kreuzlinger bei Spielbeginn noch nicht ganz präsent waren. Alle drei zusammen mit Jannic Störchli stellten gleich mal auf 5:1. Der Spitzenreiter kam erst danach besser in Fahrt, glich bis zur 17. Minute und dem 6:6 das Spiel erst aus, ging dann mit zwei Treffern durch Fabian Schneider und Thierry Gasser seinerseits in Front. Gasser und der Routinier Valon Deday waren es auch, welche den HSC bei Laune hielten. Trotz weiteren Treffern von Bräm und Cohen auf Seiten der Winterthurer hielten sie die Platzherren auf Distanz. Zumindest bis zur 27. Minute klappte das, ein Treffer von Julian Maritz zum 12:12 bedeutete wieder Gleichstand. Bis zum 14:14 vor der Pause lag Kreuzlingen immer mit einem Tor vorne.

In Halbzeit zwei sollte einer wieder zu einer ganz besonderen Hochform auflaufen. Dominik Heer, der bereits bei der Cup-Sensation vom Donnerstag eine der grossen Figuren war, kam immer besser in die Partie. Er hielt nun zwei wichtige Bälle, nach vierzig Minuten stand es immer noch 17:17. Zwei weitere mirakulöse Grosstaten später lagen die Espoirs dann plötzlich wieder mit vier Treffern vorne. Auch der lange Monate verletzt gewesene Henrik Rein Schönfeldt begann nun treffsicherer zu werden. Er braucht diese Spiele, um wieder Sicherheit zu bekommen. Schön zu sehen, dass er Fortschritte macht. Der Vorsprung der SG wuchs gar noch auf fünf Treffer an, um nach dem 26:21 (52.) wieder wie das Eis in der Sonne dahin zu schmelzen. Ein Tor von Valon Deday brachte Kreuzlingen bis zum 26:27 wieder auf einen Treffer und damit auf Schlagdistanz heran. Die SG Yellow/Pfadi aber fiel auch unter diesem neuerlichen Resultat-Druck nicht. Dank einer starken Schlussphase mit drei weiteren Paraden von Heer und Toren von Bräm (2), Pecoraro und Schönfeldt sicherten sie sich den Sieg endgültig. Sie hatten zum zweiten Mal innert weniger Tage eine sehr gute Performance hingelegt. Und das lag beileibe nicht nur an den drei A-Ligisten welche aufgelaufen waren. Einer wie Fäbe Pecoraro beispielsweise, welcher im “Eins” ein Flügelspieler seinen Dienst versieht, trat für die Espoirs einmal mehr als Regisseur im Rückraum an. Er tut dies virtuos und ist kaum zu bremsen. Einen schönen Anteil zum Erfolg trugen insbesondere auch Schönfeldt, Störchli, Maritz und Alan Lutz bei. Und die Deckung stand über weite Strecken sehr gut, das kann nun mal nur im Team funktionieren. Die Espoirs, so scheint es, haben den Tritt gefunden.

SG Yellow/Pfadi Espoirs vs. HSC Kreuzlingen 31:27 (14:14)
Sonntag, 22. September 2019, 20:00 Uhr, AXA Arena Winterthur 

SG Yellow/Pfadi Espoirs: Heer, Steden; Pecoraro (4/2), Schönfeldt (6), Lutz (2), Bräm (9/3), Watkins, Glaus, Cohen (3), Störchli (5), Blumer, Murri, Wuffli, Maritz (2).
Trainer: Kurbalija

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Nächste Heimspiele:
So. 29.09.2019 | 19:30 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – CS Chênois Genève Handball | AXA Arena Winterthur
Sa. 12.10.2019 | 20:00 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – TV Steffisburg | AXA Arena Winterthur

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