200926_064_Shamir_Espoirs_Staefa_AVernier
200926_060_Wick_Buehrer_Espoirs_Staefa_AVernier
200926_024_Wuffli_Murbach_Espoirs_Staefa_AVernier
200926_109_Kurbalija_Espoirs_Staefa_AVernier
200926_140_Team_Freude_Espoirs_Staefa_AVernier
200926_061_Buehrer_Espoirs_Staefa_AVernier
200926_162_Resultat_Espoirs_Staefa_AVernier

Espoirs holen sich mit 31:27 (17:9) zwei Punkte in Stäfa

Am Ende jubelten die Winterthurer über den zum Schluss hart erkämpften und verdienten Auswärtssieg. Nach einer starken ersten Halbzeit liessen sich die Espoirs in der zweiten Hälfte, durch eine taktische Massnahme des Gegners, zu häufig aus dem Konzept bringen und gerieten vermehrt ins Straucheln. Auch wenn Stäfa bedrohlich näher kam, den Sieg gaben die Espoirs nicht mehr aus der Hand.

Es herrschte von Anbeginn an tolle Stimmung im gutgelaunten, zahlreich erschienene Publikum im Frohberg. Allerdings dämpften die Gäste aus Winterthur, ebenfalls von Anbeginn an, die Erwartungen der Einheimischen, denn die Espoirs legten ein forsches Tempo vor und schossen Treffer um Treffer. Nach acht Minuten lag Stäfa mit 1:4 im Hintertreffen und im gleichen Stil ging es weiter. Wie bereits gegen Stans, gelangen Yahav Shamir zahlreiche Paraden (14 Total, plus 1 Tor!) und vorne wirbelten die jungen Winterthurer die Abwehr der Stäfner durcheinander. Nach einer Viertelstunde lautete das Resultat 7:3 für die Gäste. Patrice Bührer zog die Fäden und setzte seine Mitspieler jeweils gekonnt ein. Unglaubliches bahnte sich an, Stäfa blieb quasi die Luft im Hals stecken, kaum etwas gelang ihnen wunschgemäss. So erstaunte nicht, dass die SG zur Halbzeit mit 17:9 führte. Doch man weiss, wie rasch sich im Handball auch solch krasse Ergebnisse ändern können.

Davon war zum Start in die zweite Halbzeit nichts zu spüren, zumindest bis zur 40. Minute (20:13). Auch der als zweiter Torhüter eingewechselte Charlot Klieber zeigte bis dahin seine aktuell gute Form. Jetzt sah sich Stäfa Trainer Philipp Seitle genötigt, ein Timeout zu nehmen und änderte die Taktik. Fortan hatte Bührer einen ständigen Begleiter und die Winterthurer Spieler liessen sich damit verunsichern. Es fehlte nun die Schaltstelle und auch etwas an der in dieser Phase benötigten Ruhe. Hektische Abschlüsse häuften sich, es gab ein paar Strafen und schon schnupperte Stäfa frischen Wind. 19:23 (50. Min.), 23:26 (56. Min.) – doch zu mehr reichte es ihnen nicht. Im Gegenteil, die SG fing sich immer wieder in wichtigen Momenten auf, schloss den Angriff erfolgreich ab oder verwertete die Siebenmeter (Lars Wuffli, 3 von 3). Das gab Auftrieb und Playmaker Bührer versenkte den letzten Wurf zum Schlussresultat von 31:27. Trainer Stevan Kurbalija und seine Mannen von der SG Yellow/Pfadi Espoirs jubelten verdientermassen – denn: wer das ganze Spiel hindurch nie in Rückstand gerät, der hat alles richtig gemacht.

Handball Stäfa vs. SG Yellow/Pfadi Espoirs 26:31 (9:17)
Samstag, 26. September 2020 | 16:30 Uhr | Frohberg Stäfa

SG Yellow/Pfadi Espoir: Klieber (4 Par.), Shamir (14 Par./1 Tor); Dechow (7), Lioi, Knepper, Pfister, Hayer (6), Siegrist (3), Wick, Bührer (5), Ruh (2), Dörflinger (4), Heiniger, Wuffli (3/3).
Abwesend: Riond, Maierhofer, Schönfeldt, Glaus, Wipf, Bühlmann, Klos.

254 Zuschauer; Schiedsrichterinnen: Feld/Müller; Strafen 3:5; Siebenmeter verwertet: 2/4 : 3/3.
Bemerkungen: Shamir hält zwei Siebenmeter (2. Min. und 21. Min.)

Bildergalerie | Fotograf André Vernier

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Nächste Spiele Meisterschaft NLB:
Sa. 03.10.2020 | 19:30 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – TV Möhlin | AXA Arena Winterthur
Sa. 10.10.2020 | 18:00 Uhr | STV Baden – SG Yellow/Pfadi Espoirs | Aue Baden
Sa. 17.10.2020 | 17:00 Uhr | HS Biel – SG Yellow/Pfadi Espoirs | Gym Seeland Biel
Sa. 24.10.2020 | 18:00 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – CS Chênois Genève Handball | AXA Arena Winterthur
Sa. 14.11.2020 | 17:00 Uhr | TV Birsfelden – SG Yellow/Pfadi Espoirs | KSZ Pratteln
Sa. 21.11.2020 | 19:30 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – SG TV Solothurn | AXA Arena Winterthur

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