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EHF-Cup Hinspiel: Deutlicher 24:33 (12:18)-Erfolg

Dank mehrheitlich konzentrierter Deckungsarbeit und viel Tempohandball bezwang Pfadi im Hinspiel der ersten Runde des EHF-Cup den kosovarischen Meister KH Besa Famgas mit neun Toren Differenz. Marvin Lier war mit zwölf Toren aus vierzehn Versuchen der trefferreichste Spieler der Partie. Das Rückspiel findet morgen Sonntagabend ebenfalls in Peja statt.

Das erste Herantasten an den mehrheitlich unbekannten Gegner dauerte bis zum 6:6 nach knapp zwölf Minuten Spielzeit. Danach übernahmen die Winterthurer erstmals das Spieldiktat. Erst wurde unter Führung von Marvin Lier und Aleksandar Radovanovic einen Dreitorevorsprung erarbeitet (9:10/20.). Danach aber kam das Getriebe Pfadi’s richtig in Schwung, innert vier Minuten erhöhten sie das Skore zum komfortablen 9:16. Diesen Vorsprung hielten die Spieler von Adi Brüngger bis zur Pause mehr oder weniger, aber sehr sicher. Eine hohe Angriffseffizienz (75%) und konzentrierte, überzeugende Deckungsarbeit waren ausschlaggebend dafür, das Pfadi bereits in der ersten Halbzeit eine Duftmarke zu setzen imstande war.

Nach Einbruch wieder den Schwung gefunden
Nach einem weiteren Treffer Marvin Lier’s gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs verloren die Winterthurer den Schwung. Demgegenüber hatten die Gastgeber in der Pause scheinbar wieder etwas Kraft getankt. Ihr Schütze vom Dienst, Nikola Prce traf wieder, führte sein Team bis auf drei Tore wieder heran. Der 39-jährige Bosnier kennt den Winterthurer Traditionsverein schliesslich ja auch wie kein Zweiter in seinem Team. 1998 sass er bei Badel Zagreb in einem Champions-League Spiel auf der Bank, als Pfadi knapp und mit gütiger Mithilfe der Schiedsrichter den Viertelfinal verpasste. 2005 spielte er, ebenfalls in der Champions-League, bei Izvidac Ljubuski (BIH) und 2015 im EHF-Cup bei Azoty Pulawy (POL). Dem über zwei Meter grossen Hünen mussten die Winterthurer jedenfalls bis zum Schluss elf Treffer zugestehen. Doch auch ihn verliessen nach gut fünfzig gespielten Minuten und dem 23:26 irgendwann die Kräfte. Die Kosovaren zollten dem Tempo nun zusehends Tribut. Die Angriffseffizienz der Gäste stieg wieder merklich an, Folge davon war eine bis zum Schluss der Partie noch deutlich anwachsende Tordifferenz, welche im Rückspiel von morgen schlicht nicht mehr preisgegeben werden darf. Pfadi hat sich auch als Team bestens präsentiert. Luigj Quni etwa netzte in seiner Heimat als erster ein, bekam hernach eine gelbe Karte und kurze Zeit später eine Zweiminutenstrafe aufgebrummt. Im späteren Verlauf erzielte er bei 100-prozentiger Ausbeute drei weitere Tore. Weiter setzte sich neben Marvin Lier auch Joël Bräm (5/5), Aleksandar Radovanovic (5/7) oder die Torhüter Simon Schelling sowie Matias Schulz mit guter Quote und insgesamt drei gehaltenen Penaltys in ein gutes Licht. Aber eben, es war in diesem Hinspiel die gesamte Mannschaft, welche in der Deckung und der Offensive eine vorzügliche Leistung abrufen konnte und sich diesen deutlichen Vorsprung redlich verdiente.

Morgen wieder volles Tempo
Pfadi hat in beiden Halbzeiten gezeigt, wie ausdauernd seine Spieler auch in den Schlussphasen noch powern können. Das wird auch morgen Abend im Rückspiel wieder notwendig sein. Denn die Kosovaren sind eine physisch gute Mannschaft, welche – solange die Kraft dafür reicht – durchaus mithalten kann. Adi Brüngger wird die richtigen Worte finden müssen, seine Spieler nochmals auf die zweite Herausforderung einzustellen.

TELEGRAMM

Hinspiel:
KH Besa Famgas – Pfadi Winterthur 24:33 (12:18)
Sa. 7. September 2019, 19:00 Uhr, Sport Hall Karagaci Peja (KOS)

KH Besa Famgas: Mehmeti, Luzha, Mihaljevic; Idrizi, Vokshi, Jupa (7), Yll Muqolli, Mushkolaj, Visoka, Tahirukay (2), Kukrika, Prce (11), Ramosay (1), Kouri (1), Gjuka (1), Jon Muqolli (1).
Trainer: Arben Muqolli.

Pfadi Winterthur: Schulz, Schelling, D. Heer; Quni (4), Ott (2), Pecoraro, Cohen, Dangers, Lier (12/2), L. Heer (1), Radovanovic (5), Jud (2/2), Bräm (5), Freivogel (1), Svajlen, Schramm (1).
Trainer: Brüngger.
Abwesende: Huber, Tynowski, Vernier (alle verl.); Schönfeldt, Murri, Bührer, Störchli (alle überz.); D. Heer, Pecoraro, Cohen, Dangers (n.e.).

500 Zuschauer; Schiedsrichter Mikelic/Paradina (CRO); EHF-Delegierter Nikolovski (MKD); Strafen: 4:4; Siebenmeter: 4/7 : 4/4.

Video 1 vom Spiel 1: Schulz hält Penalty

Video 2 vom Spiel 1: Stimmung in der Halle und Flügeltor

LIVETICKER EHF ZUM HINSPIEL (SAMSTAG)

RÜCKSPIEL

Pfadi Winterthur – KH Besa Famgas
So. 8. September 2019, 19:00 Uhr, Sport Hall Karagaci Peja (KOS)

LIVETICKER EHF ZUM RÜCKSPIEL (SONNTAG)
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