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Nach einem intensiven Schlagabtausch setzt sich Pfadi Winterthur gegen IFK Handball Helsinki mit 39:32 durch und steht in der nächsten Runde des EHF European Cups.

Die europäische Reise geht weiter! Pfadi Winterthur gewinnt auch das Rückspiel gegen IFK Handball Helsinki und macht mit einem 39:32-Heimsieg den Einzug in die nächste Runde perfekt. Nach einer temporeichen und hart umkämpften ersten Halbzeit steigern sich die Winterthurer im zweiten Durchgang und dürfen gemeinsam mit dem Heimpublikum in der AXA ARENA den nächsten Europacup-Erfolg feiern.

Mit dem deutlichen 42:32-Auswärtssieg aus dem Hinspiel im Rücken empfing Pfadi Winterthur die finnischen Gäste am Sonntagnachmittag zum entscheidenden Rückspiel. Trotz des komfortablen Zehn-Tore-Polsters war klar, dass Helsinki keineswegs unterschätzt werden durfte. Die Finnen hatten bereits im ersten Aufeinandertreffen ihre Qualitäten unter Beweis gestellt und waren gewillt, den Winterthurern auch im Rückspiel alles abzuverlangen.

Temporeicher Schlagabtausch in der ersten Halbzeit

Den besseren Start in die Begegnung erwischten zunächst die Gäste. Helsinki legte mit 1:3 vor und stellte Pfadi mit seiner schnellen und körperbetonten Spielweise früh vor Herausforderungen. Die Winterthurer brauchten einen Moment, um sich auf das hohe Tempo einzustellen, fanden dann aber zunehmend ihren Rhythmus. Mit drei Treffern in Folge drehten sie die Partie zum 4:3 und waren endgültig im Spiel angekommen.

Was folgte, war ein intensiver Schlagabtausch, bei dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Pfadi gelang es zwar mehrfach, mit zwei Toren vorzulegen, doch Helsinki fand immer wieder eine Antwort und liess die Gastgeber nicht entscheidend davonziehen. Das hohe Tempo blieb bis unmittelbar vor dem Pausenpfiff bestehen. Beide Teams versuchten in den letzten Sekunden nochmals, die Führung an sich zu reissen, doch weder Pfadi noch Helsinki gelang der entscheidende Treffer. So verabschiedeten sich die Mannschaften nach einer schnellen und umkämpften ersten Halbzeit mit einem 16:16 in die Garderoben.

Pfadi übernimmt zunehmend die Kontrolle

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst hart umkämpft. Helsinki startete erneut besser und ging mit 16:18 in Führung. Doch Pfadi liess sich davon nicht aus der Ruhe bringen, kämpfte sich zurück und stellte durch Mischa Romer wenig später auf 18:18.

In der Folge entwickelte sich erneut ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften hielten das Tempo hoch, wobei die Winterthurer zunehmend die Oberhand gewannen. Bis zur 40. Minute blieb Helsinki hartnäckig dran, ehe es Pfadi gelang, sich erstmals etwas deutlicher abzusetzen.

Angeführt von einem treffsicheren Mehdi Ben Romdhane und David Knežević bauten die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nach dem 29:26 durch Knežević erhöhte Ben Romdhane auf 30:26. Die Winterthurer hatten nun ihren Rhythmus gefunden und liessen sich die Kontrolle über die Partie nicht mehr nehmen. Während Helsinki weiterhin versuchte, den Anschluss zu halten, nutzte Pfadi seine Möglichkeiten konsequent. Mit einem weiteren Treffer von Ivan Simić zum 33:27 und dem anschliessenden 34:27 durch Tiago Cuencas war die Vorentscheidung gefallen.

Auch in den Schlussminuten blieb Pfadi konzentriert. Besonders erfreulich war dabei ein Treffer von Torhüter Leonard Grazioli, der sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen durfte. Den Schlusspunkt setzte Mathis Rüegger mit dem Treffer zum 39:32. Damit gewinnt Pfadi Winterthur auch das zweite Aufeinandertreffen mit IFK Handball Helsinki und sichert sich mit einem Gesamtergebnis von 81:64 hochverdient den Einzug in die nächste Europacup-Runde.

Geschlossene Mannschaftsleistung als Schlüssel zum Erfolg

Auch im Rückspiel überzeugte Pfadi mit einer breit abgestützten Mannschaftsleistung. Gleich zwölf Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein, darunter auch Torhüter Leonard Grazioli, der in der Schlussphase selbst einen Treffer beisteuerte.

Mit neun Treffern führte Mehdi Ben Romdhane die interne Torschützenliste an, gefolgt von David Knežević mit acht sowie Tiago Cuencas und Faris Čolaković mit jeweils vier Toren.

Auch zwischen den Pfosten leisteten Ramon Kusnandar und Leonard Grazioli ihren Beitrag zum Erfolg. Kusnandar verzeichnete acht Paraden, Grazioli steuerte weitere sechs bei. Gemeinsam sorgten sie für wichtigen Rückhalt in einer temporeichen Begegnung, in der sich Pfadi insbesondere in der zweiten Halbzeit zunehmend durchsetzen konnte.

Am Ende war es erneut die geschlossene Teamleistung, mit der sich die Winterthurer den zweiten Sieg gegen Helsinki und damit das verdiente Weiterkommen sicherten.

Die europäische Reise geht weiter!

Zwei Spiele, zwei Siege und der verdiente Einzug in die nächste Runde: Pfadi Winterthur darf seine Reise auf der europäischen Bühne fortsetzen. Nach dem überzeugenden Auftritt in Helsinki und dem erfolgreichen Rückspiel vor heimischem Publikum wartet nun die nächste Herausforderung.

Lange müssen sich die Winterthurer nicht gedulden, bis sie erfahren, auf wen sie als Nächstes treffen. Bereits am kommenden Dienstag findet die Auslosung der nächsten Europacup-Runde statt.

Zunächst richtet sich der Fokus aber wieder auf die heimische Meisterschaft. Dort trifft Pfadi als Nächstes auswärts auf Handball Stäfa in der Sporthalle Frohberg.

Die Vorfreude auf weitere europäische Handballabende ist jedenfalls gross. Die Reise geht weiter!

Hopp Pfadi!

Hinspiel
Samstag, 17. Oktober 2026
IFK Handball Helsinki – Pfadi Winterthur 32:42 (17:22)

Rückspiel
Sonntag, 25. Oktober 2026
Pfadi Winterthur – IFK Handball Helsinki 39:32 (16:16)
AXA ARENA, Winterthur

Gesamtergebnis
Pfadi Winterthur – IFK Handball Helsinki 81:64

Text: Tatjana Schwab

Bilder-Galerie: Martin Deuring | www.deuring-photography.com

Nächste Heimspiele in der AXA ARENA

So. 25.10.2026 | 17.00 Uhr | Pfadi Winterthur – IFK Handball Helsinki | EHF Cup
Mi. 11.11.2026 | 19.15 Uhr | Pfadi Winterthur – HC Kriens-Luzern | QHL
Mi. 09.12.2026 | 19.15 Uhr | Pfadi Winterthur – GC Amicitia Zürich | QHL
Sa. 19.12.2026 | 18.00 Uhr | Pfadi Winterthur – TSV St. Otmar St. Gallen | QHL

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