2025-07-17_Lukas Koeder_WiZe-Beitrag

Neu-Pfadi-Spieler Lukas Köder ist treffsicher und technisch versiert. Bild: Robert Blaser

Der «Rechte Flügel» aus Deutschland arbeitet auch auf der Geschäftsstelle

Der 28-jährige Linkshänder Lukas Köder stösst von der HSG Konstanz aus der zweiten Bundesliga zu Pfadi, ein Gewinn für beide Seiten. 

Nachdem sich sein Wechsel zum HSC Kreuzlingen zerschlug, verstärkt Lukas Köder zudem auch noch die Geschäftsstelle von Pfadi Winterthur. Nach vier Jahren bei der HSG Konstanz will Köder mit seinem Wechsel den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Gemäss André Melchert, Geschäftsführer HSG Konstanz, hat sich Lukas Köder zu einem Leistungsträger und Charakter der Mannschaft auf und neben dem Spielfeld entwickelt. Köder wurde mit der HSG Konstanz Meister in der 3. Liga und schaffte über die Aufstiegsspiele auch beide Male den Sprung in die stärkste zweite Liga der Welt. In seiner letzten Saison in Konstanz realisierte er 125 Tore – davon 65 per Siebenmeter und führte somit die interne Torschützenliste an.

Ein Traum geht in Erfüllung
Mit dem Wechsel zu Pfadi Winterthur erfüllt sich der 180 cm grosse und 82 kg wiegende Linkshänder einen Traum. Pfadi-Cheftrainer und Sportchef Goran Cvetkovic: «Für uns hat sich auf dem Markt eine Möglichkeit ergeben, die sich als Win-Win-Situation für alle Beteiligten erweist. Sportlich ermöglicht Lukas Köder uns als Linkshänder und Torjäger weitere Optionen am rechten Flügel und bringt wertvolle Erfahrung aus der zweiten Bundesliga in unser junges Team ein.»

«Ich möchte einfach gesund bleiben und mit Pfadi Winterthur für sportliche Furore sorgen.»
Lukas Köder

Torschützenkönig
Lukas Köder: «Eigentlich komme ich nicht aus einer Handballfamilie. Durch meinen Bruder bin ich zum Handball gekommen.» Schon mit fünf Jahren spielte Köder bei den Bambinis in Willsbach – dies bis zur C-Jugend. Sein bisheriger sportlicher Höhepunkt waren die Einsätze mit der HSG Konstanz. Im Verein wurde er vier Mal Torschützenkönig.

Während seiner Karriere in Konstanz hatte Köder immer wieder Kontakt zu Pfadi Winterthur. Nach dem geplatzten Wechsel zum HSC Kreuzlingen, der den freiwilligen Rückzug aus der Quickline Handball League vollzog, bekam Köder einen Anruf von Goran Cvetkovic. «Anschliessend war es für mich klar, dass ich zu Pfadi Winterthur wechseln werde», sagt der Linkshänder.

Projektmanager
Neben seinem Engagement als Spieler wird Lukas Köder als Projektmanager mit abgeschlossenem Masterstudium in Unternehmensführung die Geschäftsstelle von Pfadi Winterthur verstärken. «So kann ich Pfadi auf und neben dem Feld helfen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam viel erreichen werden und ich bin hoch motiviert, meinen Beitrag dazu zu leisten. Mein Ziel mit Pfadi ist europäisch zu spielen.» Er ist auch von der AXA-Arena begeistert. «Eine Top-Halle rund um den vielseitigen Campus.»

Lukas Köder wohnt in Kreuzlingen und fühlt sich am Bodensee rundum wohl. Im Winter steht er auf seinem Snowboard und geht gerne in die Natur. «Natürlich liebe ich auch den Kölner Karneval und die «kölsche» Musik.» Der frühere Deutsche U19-Nationalspieler spielt in seiner Freizeit auch Fussball und ist Fan vom VfB Stuttgart. «Ich möchte einfach gesund bleiben und mit Pfadi Winterthur für sportliche Furore sorgen.»

Robert Blaser | Winterthurer Zeitung