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Überraschung geglückt

Die Espoirs gewinnen 24:21 (10:11) gegen Handball Stäfa und spielen am Sonntag um 15 Uhr um den Einzug in die nächste Runde. Mit einem Steigerungslauf in der zweiten Hälfte gelang es den Winterthurern, den Seeclub überraschend zu schlagen.  

Mitte Oktober kassierte die SG Yellow/Pfadi Espoirs im Heimspiel gegen Handball Stäfa noch eine bittere Niederlage – und nun dies! Beide Mannschaften konnten in Altdorf nicht in Bestbesetzung antreten und mussten sich zu Beginn der Partie zuerst finden. Dies gelang Stäfa deutlich besser, denn schon nach vier Minuten lagen sie 3:0 in Front. Die Winterthurer mussten sechs Minuten auf ihren ersten Treffer warten (1:3). Doch ab diesem Zeitpunkt klappte das Zusammenspiel hinten und vorne immer besser und der Spielstand glich sich nach der ersten Viertelstunde aus (4:5). Die Abwehraktionen von Torhüter Niclas Maierhofer und die Tore von Luca Siegrist (8 Tore) trugen entscheidend dazu bei. Noch gelang es den Espoirs nicht, resultatmässig dranzubleiben, Stäfa zog wieder davon. Dann liess Julian Maritz – Rückkehrer ins Team – seine Torgefährlichkeit aufblitzen und die Mannen von Trainer Stevan Kurbalija schafften bis zu Halbzeit erneut den Anschluss (11:12). Die Begegnung war damit wieder völlig offen.

Die zweite Halbzeit begann nicht nach dem Gusto der Espoirs, denn kaum begonnen, folgte wiederum ein Zwei-Tore-Rückstand (31.). Nach dem Anschluss zum 11:12 herrschte auf beiden Seiten über sechs Minuten Torflaute. Dann schoss Lars Wuffli nach 37.37 den Ausgleich zum 12:12 durch Penalty. Dieser Treffer wirkte irgendwie befreiend, jetzt gelang Stäfa nur noch einmal die Führung (12:13) durch Gulliver Stocker. Danach traten die Winterthurer viel selbstbewusster auf und die Abschlussversuche fanden den Weg ins Tor. Die Begegnung hatte gedreht, nicht zuletzt auch durch entscheidende Paraden des mittlerweile im Tor stehenden Charlot Klieber. Handball Stäfa hatte in der Schlussphase kaum mehr Gleichwertiges zu bieten und mussten zusehen, wie ihnen die Felle davonschwammen. Luca Siegrist krönte seine starke Leistung mit dem letzten Treffer per Siebenmeter zum 24:20. Stäfa konnte nur noch Resultatkosmetik betreiben. Schlussstand: 24:21 zugunsten der SG Yellow/Pfadi Espoirs – die Überraschung damit perfekt!

Zugabe am Sonntag
Nun wartet ein Grosser am Sonntag auf die Winterthurer – ausser es gäbe auch da eine unerwartete Überraschung zwischen HC KTV Altdorf und HC Kriens-Luzern.

Mobiliar Handball Cup
SG Yellow/Pfadi Espoirs vs. Handball Stäfa 24:21 (10:11)
Samstag, 20. November 2021, 15:00 Uhr, Feldli Altdorf

SG Yellow/Pfadi Espoir: Klieber (4 Paraden), Maierhofer (5 Par.); Kasapidis, Krügel (1), Spiess (1), Tellenbach, Glaus (4), Wuffli (4/1), Siegrist (8/2), Zingg (1), Romer, Maritz (5).

Handball Stäfa: Murbach (2 Paraden), Frei (2 Par.); Kägi (1), Kauflin, Schmidt (4), Von Dach L. (1), Meier (1), Nishida (5), Martis, Stocker (5/2), Rinderknecht, Zimmermann (3), Eichholzer (1).

80 Zuschauer; Schiedsrichter: Feld/Müller; Strafen 1:2; Siebenmeter verwertet: 3/3 : 2/2.

Gruppe 3 – Veranstalter HC KTV Altdorf (Feldli)
Paarung 1: HC KTV Altdorf (1. Liga) – HC Kriens-Luzern (QHL) 20:37 (6:15)
Paarung 2: SG Yellow/Pfadi Espoirs (NLB) – Handball Stäfa (NLB) 24:21 (10:11)

So. 21. Nov. 15.00 Uhr: HC Kriens-Luzern (QHL) – SG Yellow/Pfadi Espoirs (NLB) 10:0 forfait
HC Kriens-Luzern im Viertelfinal

Spiel vom Sonntag abgesagt

Die SG Yellow/Pfadi Espoirs verfügt am Sonntag über zu wenig Spieler und muss die Partie gegen HC Kriens-Luzern absagen. Die Verletzungsmisere bei Pfadi schlägt durch, denn wichtige Spieler der NLB-Mannschaft treten mit dem QHL-Team an oder stehen bei der U19 Elite im Einsatz. Deshalb verfügen die Espoirs am Sonntagnachmittag über zu wenig Spieler. Trainer Stevan Kubalija bedauert den unumgänglichen Entscheid für seine Spieler: «Genau für solche Spiele trainieren wir und können nun durch die widrigen Umstände leider nicht antreten. Sehr schade für mein Team.»

Bilder: zVg. | Martin Deuring | www.deuring-photography.com

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