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Das Spiel gegen Stäfa am Schluss verloren

28:29 (12:13) – Sie ackerten und rackerten einmal mehr. Der SG Yellow/Pfadi Espoirs gelang gegen ein weiteres Spitzenteam über weite Strecken eine sehr gute Leistung. Im Heimspiel gegen Handball Stäfa entschieden letztlich nach einer Dreitoreführung die letzten zehn Spielminuten und eine Manndeckung auf Patrice Bührer zu Ungunsten der jungen Winterthurer.

Aus dem NLA-Team spielte der zuvor mit einem Kurzeinsatz bedachte Patrice Bührer als Einziger seiner Gilde in der wegen Verletzungen und Absenzen stark reduzierten Mannschaft der Espoirs. Dieser Umstand hinderte die Winterthurer allerdings nicht daran, Tempo und Gangart dieser Partie gegen die zweitplatzierten Handball Stäfa in wesentlichen Spielphasen selber zu bestimmen. Der Start verlief ausgeglichen, rasch aber war klar, dass Mittelmann Bührer Dreh- und Angelpunkt der Gastgeber war. Er fungierte als Einfädler, Passgeber und Vollstrecker gleichermassen. Mal führten in den ersten dreissig Minuten die Espoirs, mal die Gäste. Das 12:13 zur Pause fiel je nach Sichtweise vor oder nach der Schlusssirene.

Die SG Yellow/Pfadi Espoirs überzeugte auch im zweiten Durchgang lange Zeit, legte sich gar ein kleines Polster zum Gegner. Erst waren es nur zwei Tore, in der 50. Minute dann aber deren drei (23:20). Diese Differenz zwang die Stäfner zu einer Auszeit. Danach nahmen sie Bührer in Manndeckung, der Spielfluss im Team von Stevan Kurbalija wurde dadurch merklich gehemmt. Gute sechs Minuten später gingen die Gäste erstmals seit langer Zeit wieder mit einem Tor in Führung, später waren es zwei. Die hartnäckigen Winterthurer liessen aber auch da nicht locker, zu mehr als einer Verkürzung des Abstandes reichte es danach aber nicht mehr. Das letzte Tor erzielte Tobias Glaus 25 Sekunden vor dem Abpfiff zum Schlussstand von 28:29.

Schade, der doppelte Punktverlust. Die Espoirs hätten den Sieg in diesem Spiel ebenso verdient oder dann zumindest eine Punkteteilung. Gegen die Manndeckung auf Patrice Bührer fehlten angesichts der schmalen Bank jedoch etwas die Alternativen und auch die Ideen. Ansonsten aber war’s eine gute Teamleistung, welche die jungen Winterthurer abrufen konnten. Schön, wenn sie sich dafür wieder mal mit Punkten belohnen.

SG Yellow/Pfadi Espoirs – Handball Stäfa 28:29 (12:13) 
Sonntag 02. Februar 2020, 19:30 Uhr, AXA Arena Winterthur 

SG Yellow/Pfadi Espoirs: D. Heer, Steden; Lutz (3), Wipf (1), Watkins (1), Glaus (3), Pfister (2), Bührer (8/3), Blumer (4), Gilgenreiner (1), Wuffli (2), Maritz (3).
Trainer: Kurbalija
Abwesende: Schönfeldt, Dechow, Wick, Heiniger, Hayer, Bühlmann, Pfister, Störchli; Steden (n.e.).

Bilder Martin Deuring | www.deuring-photography.com

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Nächste Heimspiele Meisterschaft NLB:
So. 01.03.2020 | 15:00 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – HS Biel | AXA Arena Winterthur
Do. 12.03.2020 | 20:00 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – TV Birsfelden | AXA Arena Winterthur
Sa. 28.03.2020 | 20:30 Uhr | SG Yellow/Pfadi Espoirs – SG TV Solothurn | AXA Arena Winterthur

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