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TV Endingen_2018-19_Team

Deutlicher Sieg beim TV Endingen mit 29:35 (12:22)

Eine sehr hohe Effizienz in Deckung und Angriff in der ersten Halbzeit, dazu eine kollektiv beeindruckende Leistung. Das waren die Grundlagen zum sicheren Erfolg über den verlustpunktlosen Tabellenführer aus der Nationalliga B. Aus dem befürchtet engen Spiel wurde nichts, auch wenn in der zweiten Halbzeit die Konzentration beim Gast aus Winterthur merklich nachliess. Der Einzug in den Cup-Halbfinal haben sich die Winterthurer auf beeindruckende Art verdient.

Nach dem Wegzug von Roman Sidorowicz in die Bundesliga und der schweren Verletzung Pascal Verniers am vergangenen Wochenende sowie den beiden Langzeitausfällen von Stefan Freivogel und Michal Svajlen muss sich das Team von Pfadi Winterthur neu orientieren. Und man kann sagen, das sei bei diesem Auftritt im Aargau mit einer insgesamt sehr engagierten Leistung doch schon ein erstes Mal gelungen. Das wird für kommende, schwerere Aufgaben etwas Selbstvertrauen geben.

Beeindruckend was das Team von Adi Brüngger bis kurz vor Schluss der ersten Halbzeit auf’s Feld legte. Bereits nach zehn Minuten sah sich Endingen’s Coach Zoltan Majeri zum ersten Time-Out genötigt (3:7). Die erstaunlich zahnlosen Gastgeber taten sich erst mal schwer, vorab gegen den langen Lukas Heer auf vorgeschobener Position. Vorne operierten die Pfader zielsicher. Das änderte auch nach der Auszeit nicht. 7:18 stand es dann, als die Endinger schon wieder zur Zwischenbesprechung gerufen wurden (22.). Vier Minuten später führten die Pfader trotzdem mit zwölf Toren Vorsprung. Es sollte die maximale Schlagdistanz in diesem Spiel sein, denn danach gab’s doch den einen oder anderen technischen Fehler, das Spiel der Gäste wurde etwas unkonzentrierter.

Das setzte sich nach der Pause fort. Dreissig Sekunden nach dem Tee wurde Peter Schramm von den Referees vom Feld geschickt, für immer. Es folgten innert knapp sechs Minuten noch zwei weitere Zeitstrafen, in deren Folge das Pfadi-Spiel weiter zu bröckeln begann. Der Anschluss an die sehr gute Leistung vor der Pause konnte nicht mehr gefunden werden. Es fehlten die berühmten Prozente, welche angesichts der sicheren Ausgangslage eben schon etwas früh hinunter gefahren wurden. Der TVE kam stetig näher heran, bis auf vier Treffer (53./26:30). Zu mehr reichte es dann doch nicht, am Schluss setzte sich die individuelle Klasse und das ausgeglichener besetzte Spielerkader sicher durch. Joel Huesmann und Nemanja Sudzum erzielten auf Seite der Gastgeber alleine mehr als die Hälfte aller Treffer. Für die Winterthurer netzte der ehemalige Endinger und aktuelle NLA-Topscorer Marvin Lier neun Mal ein.

Auslosung für die beiden Halbfinals ist dann morgen Donnerstag, nach dem Berner Cup-Derby zwischen dem BSV Bern und Wacker Thun.

TV Endingen – Pfadi Winterthur 29:35 (12:22)
Mittwoch 5. Dezember  2018, 20:00 Uhr, GoEasy Arena Siggenthal

TV Endingen: Nungovitch, Grana; L. Riechsteiner, Baumann (1), Sudzum (6), Ch. Riechsteiner (1), Mauron (3), Pejkovic (1), Ladan (3), Wittlin (1), Kündig (1), Sarac (3/3), Huesmann (9), Hehl.
Abwesende: Mühlebach, Feldmann, Mühlebach.

Pfadi Winterthur: Schulz, Schelling; Quni, Ott (3), Maros (5), Tynowski (4), Pecoraro (1), Dangers (5), Lier (9/2), Heer, Jud (5), Bräm (1), Schramm (2).
Abwesende: Freivogel, Svajlen, Vernier (alle verl.)

915 Zuschauer; Schiedsrichter Castiñeiras/Zwahlen; Strafen: 2:2 +rote Karte ohne Bericht gegen Schramm (31.), verschossene Siebenmeter: 0:2.

Matchcenter

Fotos: zVg.

Nächste Heimspiele AXA Arena:
Sa. 08.12. | 17:30 Uhr | Pfadi Winterthur – RTV 1879 Basel
Die Spieldaten Finalrunde sind nach Abschluss der Hauptrunde bis am 23. Dezember bekannt

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