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Starke Teamleistung beschert Pfadi einen 42:32-Auswärtssieg im Europacup

Was für eine Rückkehr auf die europäische Bühne! Pfadi Winterthur zeigt im Hinspiel der zweiten Runde des EHF European Cups gegen IFK Handball Helsinki eine überzeugende Mannschaftsleistung und sichert sich mit einem deutlichen 42:32-Auswärtssieg eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel.

Am 17. Oktober 2026 stand für Pfadi Winterthur die Rückkehr auf das europäische Parkett an. In der Pirkkolan Palloiluhalli trafen die Winterthurer auf IFK Handball Helsinki. Gegen die Finnen, die selbst für ihr temporeiches Handballspiel bekannt sind, wollte sich Pfadi eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel in der heimischen AXA ARENA erarbeiten.

Die Anfangsphase gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Zwar gelang Pfadi der bessere Start mit einer frühen 3:1-Führung, doch Helsinki fand zunehmend ins Spiel und konnte in der 10. Minute beim Stand von 5:4 erstmals selbst in Führung gehen. Die Antwort der Winterthurer liess allerdings nicht lange auf sich warten. Mit vier Treffern in Folge übernahm Pfadi wieder das Spieldiktat und setzte sich bis zur 13. Minute auf 8:5 ab.

Auch in der Folge blieb die Partie intensiv. Helsinki hielt zunächst dagegen und verkürzte zwischenzeitlich nochmals auf ein Tor. Doch die Winterthurer fanden im Angriff immer wieder Lösungen und konnten sich ab der 20. Minute zunehmend absetzen. Besonders das schnelle und variable Angriffsspiel stellte die Gastgeber vor grosse Herausforderungen. Mit einem starken Lauf baute Pfadi den Vorsprung bis zur 25. Minute auf acht Tore aus und zwang Helsinki damit bereits zum zweiten Team-Timeout.

In den letzten Minuten vor der Pause gelang es den Gastgebern allerdings, den Rückstand nochmals zu verkürzen. Pfadi behielt dennoch die Oberhand und ging mit einer verdienten 22:17-Führung in die Kabine.

Starke Torhüter und ein variables Angriffsspiel

Nach dem Seitenwechsel erwischte Helsinki zunächst den besseren Start und verkürzte auf 20:23. Die Winterthurer liessen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und fanden schnell wieder in ihren Rhythmus. Während Pfadi im Angriff weiterhin mit viel Tempo und unterschiedlichen Lösungen überzeugte, sorgten die beiden Torhüter mit wichtigen Paraden für den nötigen Rückhalt.

Allen voran Rickard Frisk zeigte einen herausragenden Auftritt. Mit insgesamt 15 Paraden und einer Abwehrquote von 36 Prozent wurde der Schwede zum Man of the Match gewählt. Auch Leonard Grazioli wusste zu überzeugen. Der Pfadi-Keeper parierte unter anderem zwei Siebenmeter und steuerte insgesamt vier Paraden bei.

Gestützt auf diese starken Torhüterleistungen und eine geschlossene Defensivarbeit gelang es Pfadi, den Vorsprung ab der 39. Minute kontinuierlich auszubauen. In der 42. Minute lagen die Winterthurer erneut mit acht Toren vorne. Helsinki versuchte weiterhin, mit seinem temporeichen Spiel dagegenzuhalten, fand jedoch zu selten ein Mittel, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

Die Winterthurer hielten die Intensität hoch, nutzten ihre Möglichkeiten konsequent und bauten die Führung weiter aus. Bereits in der 46. Minute war beim Stand von 35:25 erstmals die Zehn-Tore-Marke erreicht. Nur wenig später erhöhte Pfadi gar auf 36:25 und lag damit erstmals mit elf Toren vorne. Auch in der verbleibenden Spielzeit liessen die Winterthurer nicht nach. Sie brachten den komfortablen Vorsprung souverän über die Zeit und setzten mit dem deutlichen 42:32-Auswärtssieg ein starkes Ausrufezeichen auf europäischer Bühne.

Geschlossene Mannschaftsleistung als Schlüssel zum Erfolg

Besonders erfreulich war an diesem Abend die Ausgeglichenheit im Winterthurer Angriff. Gleich zehn verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Mit jeweils sechs Treffern führten Tim Rellstab und Tazio Baumann die interne Torschützenliste an, dicht gefolgt von Faris Colakovic und David Knežević mit je fünf Toren.

Auch Cheftrainer Goran Cvetković zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden. Ein Auswärtssieg mit zehn Toren Differenz in einem europäischen Wettbewerb sei ein Ergebnis, mit dem man sehr zufrieden sein dürfe. Gleichzeitig betonte er, dass das deutliche Schlussresultat den tatsächlichen Qualitätsunterschied zwischen den beiden Mannschaften nicht unbedingt widerspiegle. Helsinki verfüge über eine gute Mannschaft, die ein temporeiches Handballspiel pflege und keinesfalls unterschätzt werden dürfe.

Umso erfreulicher war die geschlossene Winterthurer Teamleistung, die sowohl offensiv als auch defensiv überzeugte. Das variable Angriffsspiel, die breite Verteilung der Tore und nicht zuletzt die beiden starken Torhüter machten an diesem Abend den Unterschied.

Mit dem deutlichen Auswärtssieg verschafft sich Pfadi Winterthur eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel. Trotz des komfortablen Zehn-Tore-Polsters gilt es jedoch, die Konzentration hochzuhalten. Auch Cvetković machte deutlich, dass seine Mannschaft am kommenden Sonntag keinesfalls nachlassen oder mit weniger Intensität auftreten dürfe. Helsinki dürfte nach dem ersten Aufeinandertreffen besser auf das Winterthurer Spiel eingestellt sein.

Am Sonntag, 25. Oktober 2026, empfängt Pfadi IFK Handball Helsinki um 17:00 Uhr in der AXA Arena. Gemeinsam mit den eigenen Fans im Rücken wollen die Winterthurer an die starke Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen und den Einzug in die nächste Europacup-Runde perfekt machen.

Seid dabei und unterstützt unsere Jungs auf dem Weg in die nächste Runde! Hopp Pfadi!

Hinspiel

Samstag, 17. Oktober 2026
IFK Handball Helsinki  -Pfadi Winterthur 32:42 (17:22)

Rückspiel

Sonntag, 25. Oktober 2026 | 17.00 Uhr
Pfadi Winterthur – IFK Handball Helsinki
AXA ARENA, Winterthur

Bilder: Levin Heckendorn

Nächste Heimspiele in der AXA ARENA

So. 25.10.2026 | 17.00 Uhr | Pfadi Winterthur – IFK Handball Helsinki | EHF Cup
Mi. 11.11.2026 | 19.15 Uhr | Pfadi Winterthur – HC Kriens-Luzern | QHL
Mi. 09.12.2026 | 19.15 Uhr | Pfadi Winterthur – GC Amicitia Zürich | QHL
Sa. 19.12.2026 | 18.00 Uhr | Pfadi Winterthur – TSV St. Otmar St. Gallen | QHL

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