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Bilder: Martin Deuring | www.deuring-photography.com

Der Macher mit einer Schwäche für Tanzshows

Aus dem Nichts entstand auf dem Deutweg innerhalb von zehn Jahren ein pulsierender Sportpark. Das Win4-Areal ist eine Erfolgsgeschichte – und Jürg Hofmann der Macher dahinter. Wer ist er?

Von Urs Stanger, Sportredaktor bei Tamedia

Irgendwann im Frühjahr 2014 sassen sie im Sporrer am Tisch. Jürg Hofmann und Daniel Spengler loteten beim Lunch Möglichkeiten aus. Hofmann wollte sich nach dem Lehrabschluss seines jüngsten Kindes in Winterthur im Sport engagieren. Er sagte: «Wenn, dann will ich ganz oben einsteigen.» Spengler, in den 90er-Jahren Olympia-Handballer, WM-Vierter und Serienmeister mit Pfadi Winterthur, überraschte das nicht, denn er kannte sein Gegenüber. Pfadi suchte einen Präsidenten. Vier Monate später war Hofmann gewählt.

Was folgte, lässt sich jetzt auf dem Deutweg-Areal bestaunen: die schönste Arena der Schweiz für Indoorsport, der
Campus, zwei Hochhäuser mit Sportschule, Fitness, Medizin, Büros, dazu eine Tennishalle, bald eine Dreifachturnhalle,
eine Schwimmhalle ist in Planung. Die Zahl in Win4 steht für die vier Bereiche Sport, Gesundheit, Ausbildung und Events. Das Areal sucht seinesgleichen im Land. Hofmann ist die treibende Kraft, und Pfadi war der Steigbügelhalter, die Startbox, dank der sich alles entwickelte.

Bei seiner ersten Sitzung mit Pfadi kam das latente Problem der Infrastruktur zur Sprache. Hofmann brachte WinCity, ein versandetes Sportprojekt auf dem Deutweg-Areal, ins Spiel. Er googelte nach der zuständigen Firma und telefonierte noch aus der Sitzung mit Roland Fisch, dem bisherigen Projektentwickler. Wenig später, in den Ferien an der Fussball-WM 2014 in Brasilien, studierte er das Ganze. Für ihn wurde klar: «Das machen wir!»

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WINTERTHURER JAHRBUCH 2025 - DER MACHER...

Herzlichen Dank für die Zurverfügungstellung des Artikels
an Verlag und Redaktion Winterthurer Jahrbuch.

Bereits in früheren Ausgaben im Winterthurer Jahrbuch war Pfadi Winterthur Handball prominent vertreten.

Jahrbuch 1997
Von der Bubenmannschaft..
zum Tabellenführer der Nationalliga
(von Heinz Rutz)
—-
Pfadi – Aushängeschild
(k)einer Sportstadt
(von Hansjörg Schifferli)

Jahrbuch 2014
Pfadfinder in der
Champions League
(von Urs Stanger)

Das Winterthurer Jahrbuch

Ehemals herausgegeben von der Verlagsgemeinschaft Winterthur, erscheint das Winterthurer Jahrbuch seit 1954 mit allerlei Themen zum Geschehen in der Stadt.

Um die Tradition dieses einmaligen Werkes langfristig weiterzuführen wurde 2013 die Gesellschaft Winterthurer Jahrbuch durch Dominik Bruderer und Martin Wittwer gegründet. Mit der neuen Herausgeberschaft zusammen übernahmen Claudia Sedioli und Regina Speiser seit der Ausgabe 2014 die redaktionelle Verantwortung. Gemeinsam mit einem Team engagierter Autorinnen und Autoren, Fotografinnen und Fotografen setzen sie sich dafür ein, dass das Winterthurer Jahrbuch weiterhin seine Aufgabe erfüllen kann, die Attraktivität des Lebensraums Winterthur mit all seinen Facetten zu dokumentieren.

Das kulturelle Projekt ist nicht gewinnorientiert und ist auf ein kostendeckendes Budget ausgerichtet. Dank dem Engagement von Freunden und Gönnern sowie Zuwendungen von Stiftungen kann die Erscheinung des Jahrbuches gesichert werden.