Am Wochenende steht für die SG Yellow/Pfadi Espoirs die Partie gegen HS Biel bevor. Sowohl die Bieler wie auch die Winterthurer wirkten im Verlauf der bisherigen Saison noch nicht sattelfest genug und mussten zu oft eher unerwartet Federn lassen.
Die U19-Elite verlor ihr erstes Saisonspiel auswärts gegen den HSC Suhr Aarau mit 21:20. In der Anfangsphase konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Das Spiel blieb bis zur Halbzeit ausgeglichen. Die Winterthurer gingen mit einem Tor Rückstand in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzten die Aargauer die schwache Wurfausbeute der Winterthurer.
34:21 (17:11) – ein klares Verdikt in Baden. Die deutlich unterlegenen Gäste aus Winterthur blieben bei dieser Begegnung chancenlos. Schon der Beginn liess nichts Gutes erahnen, denn erst nach knapp vierzehn Minuten Spielzeit gelang den Espoirs der erste Treffer zum 1:6. Das junge Team hatte den Start richtiggehend verschlafen.
Am Samstag reist die SG Yellow/Pfadi Espoirs zum STV Baden, einem Gegner der normalerweise in der Tabelle vorwiegend ganz oben angesiedelt ist. Allerdings weisen die aktuellen Resultate darauf hin, dass Städtli noch nicht wie erhofft zusammengefunden hat. Klare Siege wechseln sich mit unerwarteten Punktverlusten ab.
Solche Punkte nimmt man gerne mit nach Hause. Besonders dann wenn lange Zeit im eigenen Spiel ganz einfach zu wenig gepasst hat. Diese Phase dauerte für Pfadi etwa von der 6. bis zur 56. Minute. Ganze fünfzig Minuten lang und einem Viertore-Rückstand. Dann jedoch überschlugen sich die Ereignisse zur Überraschung Aller.
Die Pfader aus Winterthur gewinnen auch das dritte Saisonspiel gegen die HSG Nordwest mit 31:19. Die Winterthurer starteten sehr stark ins Spiel. Dank einer stabilen Deckung erspielten sie sich eine solide14:3-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel fanden auch die Gäste ins Spiel. Der Spielverlauf änderte sich kaum.
Wenn am Samstag nach dem NLA-Spiel die NLB-Partie angepfiffen wird, trifft dort die SG Yellow/Pfadi Espoirs im Kampf um Meisterschaftspunkte auf den TV Möhlin, ein Gegner der regelmässig zu den Besten der Liga zählt. In der abgebrochenen letzten Saison war Möhlin drauf und dran die NLA-Barrage zu erreichen. Doch soweit kam es dann schlussendlich nicht.