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Alles Gute für Euch!

Mit der allerletzten Schlusssirene und dem eindrücklich errungenen Meistertitel gehen nach kürzeren und teilweise ausserordentlich langen Engagements auch einige Verträge mit Spielern und dem Trainer zu Ende. Wir verabschieden uns und danken für die vielen erlebnisreichen Stunden, welche wir zusammen mit all den Abgängern auf und neben dem Spielfeld erleben durften. Danke für Euren Einsatz und die grosse Freude, welche ihr uns bereitet habt. Wir wünschen Euch weiterhin alle Gute! Sportlich, Privat und wo immer ihr es brauchen könnt.

Rastko Stojkovic, Kreisläufer

Der 39-jährige Serbe stiess nach dem Jahreswechsel zum Team. Eingefädelt mit einem seiner alten Freunde hatte die Geschichte Pfadi’s Sportchef und künftiger QHL-Trainer Goran Cvetkovic. Der Transfer gehörte wohl zum allerletzten Puzzleteil welches die bis dato schon erfolgreiche Mannschaft auf ein noch höheres Niveau gehoben hat. Was Rastko Stojkovic in den letzten Monaten abgeliefert hat begeisterte schlichtweg jeden Handball-Kenner. Abgezockter geht’s kaum noch. Eine Attraktion sondergleichen. Dass er mit einem weiteren grossen Erlebnis seine Karriere nun wohl definitiv beenden darf, hat er sich mit einem tadellosen Engagement mehr als verdient.

SRF-Sport-Clip_Rastko Stojkovic

SRF Sport-Clip
Rastko Stojkovic: «Das bedeutet, dass ich in meinem Leben etwas erreicht habe.»

Adir Cohen, Rückraum Links

Der junge, erst 22 Jahre alte Israeli entpuppte sich zusammen mit seinem Landsmann und Torhüter Yahav Shamir schon vor zwei Jahren schnell als eine der Entdeckungen auf dem Transfermarkt. Kräftig und durchsetzungsstark, ausgerüstet mit einem richtig guten Wurf. Dazu verfügte er für sein Alter schon über fortgeschrittene defensive Qualitäten. Was er Wert ist, zeigte sich schnell nach der Verletzung von Roman Sidorowicz. Cohen, der über ganz andere Qualitäten verfügt als der schnelle, sprunggewaltige und agile Schweizer Nationalspieler, sprang erfolgreich in die entstandene Lücke. Er wurde zu einem der wesentlichen Faktoren des Erfolgs. Dass er nun zum französischen Absteiger Tremblay in den Grossraum Paris zieht, ist nach den zuletzt gezeigten Leistungen als Verlust zu bezeichnen.

Patrice Bührer, Rückraum Mitte

Den Pendler zieht es wieder zu den Kadetten. 2019 war er zu Pfadi’s NLB-Team aus der Munotstadt dazu gestossen, nachdem er zwischen 2011 und 2015 bereits einmal vier Jahre im Nachwuchs der Winterthurer gespielt hatte. Im Fanionteam konnte sich Bührer nie richtig zeigen und durchsetzen, zu sehr war die Spielweise auf den unbestrittenen Spielmacher Kevin Jud ausgerichtet. Nun geht es also mit neuen Hoffnungen zurück nach Schaffhausen.

Adrian Brüngger, Trainer

Das Ende einer Ära: Trainer Adrian Brüngger gibt sein Amt nach 14 Jahren freiwillig ab. Damit verliert der Traditionsverein Pfadi Winterthur seinen erfolgreichen Trainer und eine grosse Persönlichkeit. Adrian Brüngger kündigte bereits am 30. November 2020 an, sein bisheriges Amt als Trainer & Coach des NLA-Teams auf Ende Saison seinem Nachfolger Goran Cvetkovic zu überlassen. Weiterlesen…

MEHR DAZU IN DER WÜRDIGUNG VON ADI

Marvin Lier, Flügel Links

Nach neun Jahren bei Pfadi Winterthur setzt Marvin Lier seine erfolgreiche Karriere bei den Kadetten Schaffhausen fort. Seit seinem Wechsel im Jahr 2012 vom TV Endingen zu Pfadi hat der pfeilschnelle und trickreiche Flügelspieler 325 NLA-Spiele mit 1130 Toren für seinen Verein absolviert und war in der Saison 2018/2019 sogar Topscorer der Liga mit 233 Treffern. Weiterlesen…

MEHR DAZU IN DER WÜRDIGUNG VON MARVIN

Michal Svajlen, Kapitän im Defensivzentrum

Weichen für die Zukunft sind gestellt. Der erfolgreiche Pfadi-Kapitän tritt ab. Nach elf Jahren bei Pfadi Winterthur Handball endet die Spielerkarriere von Michal Svajlen mit dem Saisonschluss. Unerwartet ist dieser Schritt allerdings nicht gekommen. Weiterlesen…

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Bilder: Martin Deuring | deuring-photography.com