Zwei Mal hatte Pfadi Winterthur gegen B-Ligisten im bisherigen Verlauf des Schweizercup-Wettbewerbes leichtes Spiel. Nun steht gegen den temperamentvollen HSC Suhr-Aarau eine weitaus grössere Herausforderung ins Haus.
Bei 23:23 (12:13) in Solothurn drittes Unentschieden in Folge. Derzeit fehlt den Espoirs das nötige Wettkampfglück um enge Spiele für sich zu entscheiden. Dies zeigte sich auch bei der samstäglichen Auswärtspartie gegen die – überraschend wieder mit Marco Kurth angetretene – SG TV Solothurn. Der Punktgewinn ist jedoch mehr als verdient.
«Week of the Referee» rückt Unparteiische in den Vordergrund. Mit der «Week of the Referee» dankt der Schweizerische Handballverband (SHV) vom 16. bis zum 24. November all seinen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Gemeinsam mit dem Präventionsprogramm «cool and clean» von Swiss Olympic setzt er damit ein Zeichen für mehr Respekt gegenüber den Unparteiischen.
Der Spielgestalter und Topscorer bleibt längerfristig in Winterthur. Ein wichtiger Leistungsträger von Pfadi Winterthur Handball hat seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert. Rückraumspieler Kevin Jud (27) wird mit seiner Dynamik und Cleverness bis und mit der Saison 2022/2023 eine feste Grösse im Pfadi-Gefüge bleiben.
Pfadi gewinnt mit 36:27 (21:15) klar und verdient gegen Wacker Thun. Wacker hat gegen den Tabellenführer das Nachsehen. Zu stark waren am heutigen Abend die Pfader in der AXA Arena gegen die stark dezimiert angetretenen Thuner. Schon zur Halbzeit war die Partie praktisch entschieden.
Wer hätte das gedacht. Pfadi – an diesem Abend ähnlich ersatzgeschwächt wie sein Gegenüber – demontiert den BSV Bern in dessen Halle regelrecht und siegte mit elf Treffern Differenz. Die Winterthurer zeigten dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung, welche in der Defensive zupackte und vorne teilweise herrliche Treffer erzielte.